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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
277
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von ihrer Furcht geheilt waren, weil sich, sagten sie,ihre Gegner gerühmt hätten, noch Mittel zu haben,wodurch sie Se Majestät auf andre Gedanken bringenkönnten.

Die Jesuiten empfingen auch in der That täglichvon Heinrich so starke Beweise Seines Schutzes, daßdiese Besorgniß wohl dadurch berechtigt werden konnte.Er machte ihnen in diesem Jahr ein Geschenk mit hun-derttausend Thalern, bloß für ihr Haus la Fleche, undnahm sich noch dazu die Mühe, die Emtheilung da-von selbst auf folgende Art zu machen: hundertsechzig-tausend Livres zur Errichtung des Kollegiums, einund zwanzigtansend den Bauplatz anzukaufen; fünfund siebenzigtausend zum Ersatz für Beneficien, welchezu einer ewigen Stiftung für dieß Haus genommenwurden. Diese Beneficien wurden nehmlich jetzt vonandern nicht geistlichen Personen besessen, die mandaher anhalcen konnte, und auch wirklich anhielt, siegegen Schadloshaltung abzutreten. Zwölftausendfür das HauS, das zum Wohngebäude für die Väterdienen sollte, dreytausend zu Büchern, eben so viel zuAuszierungen ihrer Kirchen, sechstausend zu ihremUnterhalt für das laufende Jahr — denn Heinrichharte dabey nichts übersehen — und funfzehntausenchweiche ihnen la Varenne, seit sie zu Fleche waren,geliehen hatte, und die ihnen der König wieder gutthun wollte. Diese Schrift ist dacirt vom 16. Okto-ber, und vom König unterzeichnet.

Eine andre, ungleich sonderbarere ist folgende;Ein Parlamentörath, Gillot (i8), hatte dem PaterCotton schon i6aP ein Buch geliehen. Nachdem eres auf verschiedene Abfederungen nicht wieder Harlezurückbrkommen können, schickte er ihmeinen Bedien-ten mit dem Befehl, nicht von der Stelle zu gehen,

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