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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
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ten, sich mit ihnen zu vereinigen. Sie versichertensich der Stimme des Herzogs von Epernon, des BerfehlShabers in Metz, welcher am 15. April dahin kam,um die letzte Hand ans Werk zu legen. Wenigstens -Kstand die Stadt in dieser Meynung, und daß der > ^Befehlshaber hierin nichts ohne Befehl und Geneh.migung des Königs vornehme. Die Metzer, in ^Furcht gesetzt, schickten mir sogleich am folgenden Tageinen Brief, auf den sie,am 2;. April einen zweytenfolgen ließen, den sie dem Sieur Braconnier aufgaben, E ^und ihm sehr empfahlen, mir ja wohl die Gründe in ^ ^Erinnerung zu bringen, die mich sonst schon ihreVer-theidigung zu übernehmen vermocht hätten, und die ich ^ ^vielleicht, wie sie fürchteten, wieder vergessen habenmöchte. Sie schickten auch Schlag auf Schlag zwrmvon den Ihrigen an den Hof, um da für ihr Bestesin der Sache zu wachen. Nicht als ob sie befürchte- /ten, die Jesuiten möchten sie von ihrem Glauben ab- .bringen, — sagten diese guten Protestanten— son-dern weil sie überzeugt seyen, daß die Gesellschaft durch N" ^ihren Einfluß in Metz eine gewaltsame UmstimmungHervorbringen könnte, die in einer erst wieder mitder Krone vereinigten Stadt von mißlichen Folgenseyn möchte. !»ß!! i

Ich halte mich dieses Grunds bey dem König be-dient, der übrigens wohl begriff, von welcher Wich«tigkeit Ihm diese Stadt für seine großen Entwürfeseyn würde. Ich erfüllte die Inwohner derselben mit MchJubel, als ich ihnen durch den letzten von ihren Ab-geordneten sagen ließ: der König habe auf ihre BittenRücksicht genommen, und werde bey ihnen keine Neue-rung vornehmen, worüber ich ihnen im Namen diesesHerrn mein Wort gab. Sie machten mir großeDanksagungen dafür, in einem dritten Brief vom io.

Jul., woraus ich ersah, daß sie doch noch nicht ganz

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