Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
184
Einzelbild herunterladen
 

Wkdersetzlmg der Versammlung geschlossen das s!? »jzihre Einwilligung hiezu geben würde. Daher schMEr mir, ich sollte damit zufrieden seyn, wenn derVorschlag und die Wahl der zween Deputieren ge»meinschastlich von Ihm und den Protestanten vorge.uommen werden sollte. Dieß machte die Versamin«lung noch viei'beharrlicher bcy ihrer Meynung. Denn,eZ sey nun, daß der König selbst öffentlich von den,Inhalt seiner Briefe gesprochen hatte, oder daß die,denen Er sie anvcrtraute, das Geheimniß schlecht be.wahrten alle Absichten dieses Herrn wurden s-früh und so vollständig in der Versammlung bekannt,als im Conseil selbst. Villeroy benachrichtigte michdavon, und ich wußte es besser als er. Deswegenverlangte ich von ihm und Sillery, daß sie mie jeder,zeit eigenhändig schreiben sollten, was ich ebenfallsrhat, und wovon ich bisweilen so müde wurde, daßich sie beyde oft auf meine Briese an den König vei>weisen mußte, die man nachher jedesmal verbrannte.Indessen drang dost» mein Vorhaben in der Versamm-kung durch. Der König erhielt das Recht, aus sechsVorgeschlagenen zween zu wählen, und ich fand auchnoch Mittel, daß unter diesen ftchsen keiner seyn sollte,welcher öffentlich Beweise von klnbothmäßigkeit oderMeuterei) gegeben hätte. Heinrich betrachtete diesenErfolg als einen der wichtigsten Dienste von mir.

Einige Abgeordnete machten einen Versuch mitdem Verlangen, daß man einen dntten Devutirkenmachen möchte, der jederzeit ein Protestantischer Geist«licher seyn sollte. Der Pfarrer Bcrault hatte sichstarke Hoffnung emachk, wie man sagte, dazu zu kom-men, und ,ollre deswegen zur Versammlung kommen,wiewohl er keiner von den Provinzdeputnten war.Er hatte noch, wie man versicherte, verschiedne andre

Projekte,

-

AH

Hli

üiK

sqK

K

k'Ml

»W