Avey und zwanzigstes Buch.
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^^ie allgemeine Versammlung der Protestanten zu
Chacelleraut mar bereits eröffnet, als der Kö-nig von dem Herzog von Bouillon einen Brief auSDeutschland durch einen gewissen Russy erhielt.Bouillon gab darinn Sr Majestät Vachricht, daßgegenwärtig ein deutscher Fürstenbund gegen daSHaus Aestreich im Werk sey, und daß diese Fürsten,von denen keiner in dem Brief genannt wurde, sichdurch die Macht und den Beystand Sr Majestät zuverstärken wünschten. Sie hätten daher die Augenauf ihn geworfen, um ihn zum Unterhändler zwischentem König und ihnen zu machen. Für ihren Theilversprach er dem König und dem Königreich eine völ-lige Garantie, und für sich erbot er sich mit strömen-dem Erguß der nobelsten Gesinnungen, dabey mit sei-ner Person und allen seinen Kräften zu dienen. Erschien entzückt, nun endlich die Gelegenheit gefundenzu haben, von der ihn Monrluet so oft unterhaltenhätte, als er ihm, in seinen Briefen von wegen desKönige, geschrieben habe: nur durch wirkliche undsolide Dienste, nicht durch leere Worte, würde er die-sen Herrn von der Reinigkeit seiner Absichten überzeu-gen können.
Heinrich fühlte sich beym Empfang dieses Briefsweder sehr zu Gunsten des Herzogs von Bouillon be-wegt, noch für daS vorgebliche Projekt eingenommen.Weit entfernt ein für Seine Entwürfe so vortheilhaftscheinendes Projekt anzunehmen, fürchtete Er durch zuschnelle Betreibung unübetsieigliche, Hindernisse für
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