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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
143
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zerstoben, nichts zu fürchten. Ich will Nicht geradezusagen, daß meine Briefe und mündliche Aeußerungenbey den am wenigsten voreingenommenen Personennebst meinen übrigen Besorgungen viel dazu beyge-»ragen Harken, die Sache auf diesen Fuß zu fetzen»Nach dieser Ansicht fiel auch mein Rach in meiner Ant-wort an den König aus.

So viel ist wenigfiens gewiß, daß es von diese,?zwoten Bittschrift, von welcher Man so vielen LärN»gemacht hatte, wieder ganz still wurde, und darauskonnten Se Majestät schließen, was überhaupt vonder Sache zu halten seyn mochte. Mein zu Anfangdes Aprils lief wieder eine solche Menge dringenderund anscheinend sichrer Nachrichten ein, daß sich derKönig vom Strom Hinreißen ließ. Die Protestan-ten, sagte MaN, und zwar der erste Präsident vonToulouse und tausend andre Personen von Guyenne,hatten in Guyenne und Languedoc die zügellosestenReden gegen den König geführt, sie hatten, setzteMan hinzu, beschlossen einen Ausschuß abzuordnen,Um die Absagung der nach Chatelleraut angesagkenVersammlung zu verlangen. Dieß veranlaßte dettKönig, mir am Grünen Donnerstag den 17 April wie-der zu schreiben, daß ich sogleich nach den Osterfeyer-tagen kommen, und ihm einen Entschluß über dieseneue Nachrichten zu fassen Helsen sollte, auch um zu-gleich bey dem Empfang der Hugenottischen Abgeord-neten gegenwärtig zu seyn, und ihnen den Willen desKönigs in dem Ton zu erklären, welcher Sr MajestätLegen Unterchanen zieme, dis, um Ihm gewissermaßenGesetze vorzuschreiben aufträcen» Es ist wahr, daß Er,wenn Er auch wollte, es doch nicht selbst hätte thunkönnen, indem Seine Gesundheit diesen ganzen Mo-nat hindurch von verschiedenen kleinen Anfällen des

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