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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
72
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betrifft, als der Herzog von Epernon und Grillon (§)Oberster beym Garden-Regiment, sind.

Dieser letzte hatte anfangs gegen mich eben solcheGesinnungen gehegt, wie beynahe alle Hofleute. Sosehr er mich aber gehaßt hatte, so liebte er mich dochendlich noch stärker, nach einem kleinen Abentheuer,das wir mit einander in dem Savoyischen Krieg vorCharbonnieres gehabt hatten. Grillon war in Aigue-belle einquaniert worden, einem kleinen Städtchenpnter dem Fort, wo er unser Fußvolk kommandirte.Er kam oft in den Artillericpark herüber, wo ich war.Eines Tags befand er sich an meiner Seite auf einerWiese, wo ich ein Ravelin rekognoscirte, daö ich weg-Nehmen wollte, uyd wo wir, ich und meine Begleiter,auf Schußweite von einer Batterie waren, derenFeuer so stark und lebhaft zu werden anfieng, daß ich,um nicht unnützerweise das Leben so vieler Personender Gefahr auszusetzen, was ich noch zu thun hatte,auf trübere Witterung verschieben wollte. ,,Was dieSchwerenokh, Feldzeugmeister, sagte Grillon mit sei-nem bekannten Gesicht und Ton,fürchten Sie diesePillen, wenn Grillon dabey ist? Gott straf mich,wo ich bin, werden sie sich nicht unterstehen hinzu»kommen. Frisch, vorwärts bis unter die Bäumedort; wir werden dq bester rekognosciren! ^Gut,gut, kommen Sie, antwortete ich ihm mit Lachen.,§Wir gehen darauf aus, Zusehen, wer von uns dertollste fey. Sie sind aber der älteste, ich will zei>gen, daß Sie auch noch der vernünftigste sind,"Ich hätte vielleicht bester gethan, wenn ich) gar nichtguf ihn gehört hätte. Doch ich nahm ihn bey derHand und führte ihn so weit, noch über seine Bäumehinaus, daß die Kugeln uns ganz toll um die Ohrenist pfeifen gnflenHrn, ^Donner! sagte Grillon, diev - Schelme