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Diese unterstützte ich denn auch so viel möglich indem, was meine Stelle als Generalfeldzeugmeisterbetraf. Das Zeughaus wurde mit hundert StückGeschütz versehen; in den Gallerien desselben warenWaffen für funfzchntausend Mann zu Fuß, und drey.tausend zu Pferd, zwo Millionen Pfund Pulver imTemple ünd in der Bastille und hundert raufend Ku-geln. Ich erinnere mich, daß einst Heinrich, als ermit mir in den großen Waffenhallen des Zeughausesumher gieng, über die große Menge von Feinden dieihn bedrohten, und über ihre Macht unruhig schien.Ich zeigte ihm diese fürchterlichen Rüstungen, wel-che sie alle zur Ordnung bringen könnten. Er ver-langte einVerzeichniß von seinenWaffen,seinemKriegö-vorrakh und seinem ganzen Geschütz, nebst einem un-gefehren Überschlag von seinem ganzen Vorrath anbaarem Geld und dem, waS in den Jahren 1625 u.1626 noch hinzukommen könnte. Endlich ging erin mein Kabinec, und ließ sich dieses Verzeichnißdurch mein Schreiber aufsetzen, um eS beständig beysich zu tragen.
Die Einrichtung und Kriegszucht des Soldaten- ,standeö war eine der Regierungsangelegenheiten, dieam meisten einer sorgfältigen Verbesserung bedurften.
Es ist kaum begreiflich, wie man bey einer Nation,die seit ihrer Gründung beynahe nie die Waffen au§den Händen gelegt har, und selbst gewissermaßen dar-aus ihr einziges Gewerbe macht, so lange wartenkonnte, diesen wichtigen Gegenstand auf einen festenregelmäßigen Fuß zu setzen. Der französische Dienstwar durchaus abscheulich. Man nahm die Solda-ten für das Fußvolk mit Gewalt weg, und zwang siedurch Prügel zum Marsch. Man hielt ihnen mitUnrecht ihren Sold zurück, drohte ihnen stets mit Ge-fängniß, der Galgen schwebte ihnen unaufhörlich vor