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6) Die schlechte Regie hatte gemacht, daß bisitzt die Schulden der Krone an die Schweizerkantons,statt abzunehmen, immer höher angewachsen warm.Ich hatte dieß bereits so gut umgeändert, daß Einezur rechten Zeit angewandte Million acht andre, halban Zinsen halb am Capital getilgt hatte. Wenn manmit dem übrigen eben so verfuhr, so konnte sich derStaat in kurzem von dieser Schuld befreit sehen.
7) So leicht es war, dem König den Besitz sei-ner Krongüter wieder zu verschaffen, so vortheilhastmußte eö für ihn seyn, davon eine Menge einzelnerkleiner Theile zu veräußern, die in Grundstücken undRechten besttmden, wovon die Kosten für Reparatu-ren, Verpachtung, Einzug, unter dem Vorwand vonErlassungen, Verbesserungen und andre dergleichenDinge sich durch die Zulassung der Herrn Finanzzahl,meister so erstaunlich hoch beliefen, daß nach meinerBerechnung darüber im Durchschnitt von zehn Jahrenmehr als ein Fünftheil fehlte, wovon der König nichtden ersten Heller erhielt. Dieß war die große Be-«rügerey der Finanzkollegien. — Durch Veräuße-rung aller dieser Theile nach dem vorgeschriebenen Preis,mußte der König dabey mehr als doppelt gewinnen,weil er nur für den Kaufschilling wieder andre auf denzehnten Pfennig angelegte Theile seine Renten an sichkaufen durste.
8) Noch mehr war bty diesen Wiederernkösungenveräußerter königl. Einkünfte zu gewinnen. Ein Theilder Pächter hatte sich mir erboten, dem König davonfür mehr als vierzig Millionen wieder zu verschaffen,ohne daß er etwas dafür zurück zu beza len haben soll-re, wenn Man ihnen die Wahl unter diesen Stückenund den Gebrauch derselben auf bestimmte Jahre über-ließe, nach deren Verfüiß sie dieselbe dem König un«
erst-