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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
XXV
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der bürgerl. Unruhen in. Frankreich rc. xx v

Hause Vatois und Bourbon zu stiften, und da-durch den Saamen der Zwietracht auf ewigeZeiten zu ersticken, oder daß er dem Argwohn derHugenotten nur dieses'Blendwerk vormachte, umste desto gewisser in die Schlinge zu locken. - Ge-nug, man erwähnte dieser Heurath schon bey denFriedenstraktaten, und so groß auch das Miß-traue»'- de^Königinn von 9Navarra seynmochte, somar der-Antrag doch viel zu schmeichelhaft, als daßsich sie ihn ohne Beleidigung^halte zurückweiseir können.l>W, Da aber dieser ehrenvolle Antrag nicht mit der; km Lebhaftigkeit- erwiedert- ward, die man wünschte,M und die seiner Wichtigkeit angemessen schien, so.M- zögerte man nicht lang, ihn zu erneuern,, und diew Ä furchtsamen Bedenklichkeiten der Königin Ivhan-na durch wiederholte Beweise der aufrichtigstenG» Versöhnung zu zerstreuen.

K

Um dieselbe Zeit hatte sich Graf Ludwig vonAN Nassau, Bruder des Prinzen Wilhelm von Ora,^ men, in Frankreich eingefunden, um die Hugc-^ notten zum Beystand ihrer niederländischen Brü-^ der gegen Philipp von Spanien in Bewegung zufetzen.- Er fand den Admiral von Coligny in dergünstigsten Stimmung, diese Aufforderung anzu-nehmen. Neigung sowohl als Staatsgründevermochten diesen ehrwürdigen Held, die Reli--^ ^ gion und Frevheit, die er in seinem Vaterland