sen; der Pabst habe sich aber wohl gehütet, in dieses Garn,zu gehen. Der Palast, von dem hier die Rede ist, istdas Hotel de Soiffons, sonst der Palast der Königin Ca«tharma von MediciS genannt, die ihn ihrer Enkelin, Chri.stina von Lothringen vermachte; er wurde aber wegen denSchulden Cacharinens i dor verkauft, und von der FrauHerzogin von Bar erstanden. 1604 wurde er wieder fürungefähr hunderttausend Pfund verkauft an den HerrnGrafen von Svissons, dessen Tochter, Marie von Bourbonihn 1624 dem Prinzen Thomas Franz von Savoien Co«rigean, Großvater des Prinzen Eugen, zubrachte.
Z) Hauptsächlich ihr Predigertalent machte die Jesui.ten bey Hvfund in Paris so gern gesehen. Die hier genann-ten waren alle vortrefliche Subjekte. Wir werden bald,von dem Pater Cotton reden. Der Pater Lorenz Mayusoder Mayo war ein Provencale von vielem Geist und Le-bensart, und einer von denen, die am wirksamsten mit Leinpabstlichen Nuntius an der Wiederherstellung der Jesuitenarbeiteten. Heinrich hakte versprochen, sie mit der Zeitwieder zuröckzurufen; Mayo wollte ihn daran erinnern,und sagte: Sire, es ist Zeit, denn es sind jetzt neun Mo.nate, seit Sie cs uns versprochen haben. Die Wewergebären nach neun Mvnaren!— Wie, Vater Mayo, ant.wortete ihn Heinrich, wissen Sie denn nicht, daß die Ko»nige länger gehen als die Weiber? Lepren, auo. 1604.
4) Auf die Nachricht von dem Entschluß des Königsdie Wiederherstellung der Jesuiten betreffend, schickte dasParlament den ersten Präsidenten Harlay an ihn ab, umihm Vorstellungen dagegen zu machen. Der Präsident sprachsehr heftig, man kann das Wesentliche davon bey de Thvusehen, der als Augenzeuge erzählt, was bey dieser Gele,genhcit zwischen dem König und seinem Parlament vorgienglund sich dann über eine Schrift beklagt, die damals unterdem Titel: Anwort des Königs auf die Gegcnvors^llungendes Parlaments, verbreitete, und nichts als ein Gewebe vonVorwürfen, die der König dem ersten Präsidenten macht,und von Lobeserhebungen gegen die Jesuiten ist; da dochder König den Abgeordneten des Parlaments weiter nichtsgeantwortet habe, als daß er ihnen für die Sorgfalt danke,die sie für sein Leben zu tragen scheinen, und daß er alledienliche Maasregrln zu ergreifen wissen werde, um keineGefahr zu laufen. Die Länge und Manier dieser Schrift
zeugen