Cu» zu beklag?», da Ihr doch viel geputzter seyd, als ich.Hier ist Damast, da ist Taft -'c." Und da er alles lächertlich machte, konnten sie nichts erhalten, so daß sie beymWeggehen tagten: „Der Knecht ist gestrenger und hoch«mürhmer denn der Herr." 'D II. p. 27 g.
15 Odschon Seide und andere Werkzeuge des Luxus ,eige'.!N>,ch nur durch den bösen oder guten Gebrauch, denman davon macht, böse oder gut heißen können: so kannman dennoch, da man wirklich gewöhnlicher einen schlim«wen als guten Gebrauch davon machen sieht, der gurenAbstchr und der Sittw-rejnigkeit des Verfassers nicht zuviel Lob widerfahren lassen. Die strengen Dertheidigcrder Mi sichen Moral sind und werden immer seiner MeyrM'NS bleiben. Man muß indessen dennoch gestehen, daßd e Pomster, selbst die ernsthaftesten, jetzt anders darüberdenken. Sie finden keine Beweiskraft in den Beyspielen/die man aus dem Alterthum gegen den Luxus anfützrt, fürdie Jenen, m Venen man sich darauf beruft; und noch we«Nisse für die jetzigen. Andre Ursachen, sagen sie, habendie Umwälzungen hervorgebracht, die man dem LuxusSchuld giebt: und da diese Ursachen heut zu Tage nichtmehr Statt finden, so können folglich auch diese Umwal»zungen. w-.e auch w'rkstch die Erfahrung lehrt, nicht mehrerwlge:!. Die Vermehrung des Goid - und Silbervocrathsin Europa durch Sw in -er neuen Welk entdeckte reicheMinen, woraus es sich int zwey Jahrhunderten bereicherthar, braüue ans einem ganz natürlichen Wege den Luxusooer Uebnfiuß hrrem, der nur ein nothtvendiger Tauschfür das sistid »st, das ohne ihn für öle Menschen unnützbliebe. Ganz Europa har dadurch eine andre Gestalt ge-wonnen ; sie hakte einen unvermeidlichen Einfluß auf dieRegierungen, und sogar einem Staat, um sich blühend zumachen, kein andres Mittel übrig gelassen, als die Hand-lung, welche dem Luxus alle Lhvre öffnet. Dieser wirdnicht eher zum Mißbrauch, bis er mchr mehr im Verhält-niß mit dem Vermöge» und dem Erwerb der Handlungsteht. Oie Erfahrung har übrigens, besser als alle Ver»nunftschlusse, gezeigt, daß er weder mit der Ordnung, uvch-wit der Subordinatton, noch mit dem kriegerischen Geistunverträglich fty.
Was die Seide betrifft, so ist, wenn man dem Herrnvon Gully.auch darin beypftichten wollte, Aaß! Frankreich
mcht