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so laut werden zu lassen. Seme kluge Vorsicht zeigt sichin seinen Briefen, unter andern da, wo er ohne Zweifelgegen seine eigne Ueberzeugung, den dem Pabsi das Ediktvon Nantes verkheidigt, S. 391. 393. 402. Die Gefan-gensekung des Marschalls von Biron billigt; 705. unddie Partie der Königin Elisabeth ergreift. 243.
Was endlich vollends beweist, daß der Kardinal denHerrn v. Rosny nicht persönlich angrcifen wollte, wie manvorgegeben hat, ist der Umstand, daß nirgends sein Namenim Dösen getrennt wird. Er kömmt vor S. 377. 400. 723.Diese letzte'Stelle ist die einzige, wo er sich, aber mit al-ler möglichen Mäßigung, darüber beklagt, daß er ihm dieAuszahlung seines Gehalts verzögere.
8> Franz Aersens, Resident und nachher Gesandterder Staaten von Holland in Frankreich. Die Memoirenaus diesem Zeitraum schildern ihn als einen äußerst feinen,fähigen und selbst gefährlichen Kopf. Der Kardinal vonRichelieu spricht von ihm, dem schwedischen Kanzler vonOxenstierna und von Guiscardi, Kanzler von Montferrat,als den drey einzigen ihm bekannten Staatsmännern in Eu-ropa. „Es war damals die gemeine Meynung," sagt Ame-lot de ka Houssaye, „daß Heinrich IV. mit Aersens Frau„zusammenliege, und daß es ihr Mann wohl zufrieden sey,„weil es ihm große» Nutzen bringe." Dicß war die Grund,läge j seines großen Vermögens. Er hinterließ seinemSohn, genannt Sommerdyk, hundert taufend Pfund jährl.Einkünfte.
9. Christoph von Harlay, Gouverneur von Orleansstarb 1615-
10. Elisabeth starb am 4 April nicht ganz siebenzigJahre alt. Die öffentliche Sage zu dieser Zeit, und dieallgemeine Meynung der Geschichtschreiber, find, dass dieUrsache ihres Todes von einer Traurigkeit und geheimenSchwermuth herrübre, deren ste sich nicht habe erwehrenkönnen, und die ihren Grund in den Gewissensbissen und inden Vorwürfen habe, die sie sich selbst über die Hinrich-tung des Grafen von Essex gemacht habe, desjenigen un-ter ihren Günstlingen, den sie am meisten geliebt zu habenschien. Dieser Meynung ist Mattbleu N. II. I. 3. p. 57v»De Thou und einige andere wissen nichts von dieser vorigeblichen Verzweiflung, und sagen im GegeMheil, daß sie,