Druckschrift 
[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
372
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tvelcher sich eben in einem kleinen Animerchen, oben aufdem Dache befand, das ihm zum Studierzimmer diente,sprach zu ihm: Ich muß Ihnen sagen, mein Sohn, daß der,,,welcher unter dieser Cvnstellativn geboren worden, durchseine Thätigkeit und Tapferkeit za großen Ehren gelangenwird und wol gat König werden könnte: allein es istein Laput slxvi da, welches dies hindert. Was ist dasfragte der Baron von Biron? Fragen Sie mich nicht,mein Kind Nein, versetzte d-r Baron, das muß ichwissen Nach langem Zanken zwischen ihnen, sagre end-lich la Brosse: er wird solche Sachen thun, mein Sohn,daß man ihm den Kopf wegschlagen wird. Hierauf prü-gelte ihn Biron entsetzlich, ließ ihn halb todt liegen, liefdie Treppe hinunter, und nahm den Schlüssel zu der Thüremit, u. s. w." Man erzählt eine ungeheure Menge von ähnli-chen Prophezeiungen, die ihm gemacht wurden, bey denemsichaber, wie ich hoffe, kein vernünftiger Mensch aufhaltrn wird.

17)Er bat den Herrn von Baromton, des Mar-quis von Praslin Lieutenant, in seinem Namen zum Herrnvon Rosny zu gehn, und ihm zu sagen, er wünsche ihnzu sehn, oder ihn zu bitten, daß er bey dem König für dieErhaltung seines Lebens ein Fürwort einjegen möchte;er verspreche sich dieses von ihm; er habe ihn immer ge,ehret, und als einen Freund erfahren, so daß er nichthier wäre, wenn er ihm geglaubt hätte: es gebe schlimmceLeute, als er sey, aber keine unglücklichere; er wollte sichgerne zwischen vier Mauren einschließe» und mit Kettenfesseln lassen. Kurz, die dringenden Bitten, die er durchden Herrn von Baromton an den Herrn von Rosny undseine Gemahlin bringen ließ, bewegten diese, nebst demHerrn Zamet und einigen andern Personen so stark, daßalle die Augen voll Thränen Hatten und keiner ein Wortreden konnte. Endlich sagte der Herr von Rosny: Ichkann ihn nicht sprechen, noch für ihn bitten; es ist zuspät, hätt' er mir geglaubt, so wär er nicht, wo er ist:er hätte Sr. Maiestät gerade bey seiner Ankunft zu Fon.tainebleau die Wahrheit gestehn sollen: und weil er dasnicht gethan hat, so hat er dem König selbst die Machtbenommen, ihm das Leben zu schenken, und alle seineFreunde ausser Stand gesetzt, Gnade für ihn zu begehren:u. s. w. " Lkro. 8epr. 1603. Den ganzen Prozeß mußman bey Matthieu, Dvm. 2. Div. z. S. 48» §43 auf-suchen