„tvelcher sich eben in einem kleinen Animerchen, oben auf„dem Dache befand, das ihm zum Studierzimmer diente,„sprach zu ihm: Ich muß Ihnen sagen, mein Sohn, daß der,,,welcher unter dieser Cvnstellativn geboren worden, durch„seine Thätigkeit und Tapferkeit za großen Ehren gelangen„wird und wol gat König werden könnte: allein es ist„ein Laput slxvi da, welches dies hindert. Was ist das„fragte der Baron von Biron? Fragen Sie mich nicht,„mein Kind — Nein, versetzte d-r Baron, das muß ich„wissen Nach langem Zanken zwischen ihnen, sagre end-lich la Brosse: er wird solche Sachen thun, mein Sohn,„daß man ihm den Kopf wegschlagen wird. Hierauf prü-gelte ihn Biron entsetzlich, ließ ihn halb todt liegen, lief„die Treppe hinunter, und nahm den Schlüssel zu der Thüre„mit, u. s. w." Man erzählt eine ungeheure Menge von ähnli-chen Prophezeiungen, die ihm gemacht wurden, bey denemsichaber, wie ich hoffe, kein vernünftiger Mensch aufhaltrn wird.
17) „Er bat den Herrn von Baromton, des Mar-„quis von Praslin Lieutenant, in seinem Namen zum Herrn„von Rosny zu gehn, und ihm zu sagen, er wünsche ihn„zu sehn, oder ihn zu bitten, daß er bey dem König für die„Erhaltung seines Lebens ein Fürwort einjegen möchte;„er verspreche sich dieses von ihm; er habe ihn immer ge,„ehret, und als einen Freund erfahren, so daß er nicht„hier wäre, wenn er ihm geglaubt hätte: es gebe schlimmce„Leute, als er sey, aber keine unglücklichere; er wollte sich„gerne zwischen vier Mauren einschließe» und mit Ketten„fesseln lassen. Kurz, die dringenden Bitten, die er durch„den Herrn von Baromton an den Herrn von Rosny und„seine Gemahlin bringen ließ, bewegten diese, nebst dem„Herrn Zamet und einigen andern Personen so stark, daß„alle die Augen voll Thränen Hatten und keiner ein Wort„reden konnte. Endlich sagte der Herr von Rosny: Ich„kann ihn nicht sprechen, noch für ihn bitten; es ist zu„spät, hätt' er mir geglaubt, so wär er nicht, wo er ist:„er hätte Sr. Maiestät gerade bey seiner Ankunft zu Fon.„tainebleau die Wahrheit gestehn sollen: und weil er das„nicht gethan hat, so hat er dem König selbst die Macht„benommen, ihm das Leben zu schenken, und alle seine„Freunde ausser Stand gesetzt, Gnade für ihn zu begehren:u. s. w. " Lkro. 8epr. 1603. Den ganzen Prozeß mußman bey Matthieu, Dvm. 2. Div. z. S. 48» — §43 auf-suchen