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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
358
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Landler zu verändern, getreu blieb, batte sich des La Fin,seit der Begnadigung zu Lyon, fast gar nicht bedient-Sein ganzes Vertrauen batte itzr der Baron von Lük. SeineReisen nach Mailand und Turm ließ er durch seinen Se-kretar Hebert verrichten. der eine Wallfahrt zu thun, oderWaffen und Zeuge in Italien zu verkaufen, oder jungeEdelleute, die man reisen lassen wollte, dahin zu bringenvergab. La Fin, der sich gleicher Vorwände bedient hatte,irrte sich in ihrem Zwecke nicht. Er zog daraus die Folge,daß der Herzog von Biron die nemlichen Jntriguen unter-Halte; aber itzt andre Leute dazu brauche. Durch die ge-naue Bekanntschaft, die er noch immer in des MarschallsHause hakte, erfuhr er auch dessen persönliches Betragen.Man benachrichtigte ihn, daß sich Biron vom Könige ent«ferne; daß er seine Wohlgewvgenheir zu verachten undihm verachrlich zu begegnen suche; daß er dabey dvch keineVorsichtigkeit weder zu seiner Verkheidigung, noch wenig-stens zu seiner Rettung, wenn man etwas entdecken solltej>«»wende. Aus allen diesen Umständen schloß La Fin: Bi-ron renne in sein Verderben. Er für sein Thei! aber nahmdie gehörigen Maßregeln, und bat um Audienz beym Kö-nige. Zu bewundern war es, das zu einer Zeit, wo dieAugen und Ohren des Königs und seiner Minister stetshätten geöinek seyn sollen, La Fins Ansuchen vcrnachläßigtward. Vielleicht hatte man es ganz vergessen Ware nichteben ein Flüchtling von Piemont gekommen, der dem Kö-nige genug sagte, das ihm Neugier nach demjenigen ein-flößen konnte, was La Fin zu entdecken hatte. (S. LaGueüle, S. 5l.) Man schickte also einen Expressen an ihnab, der mit ihm über die Belohnung, die man ihm znge-stebn würde und über das Verfahren einig werden sollte,weiches er, um den Marschall nicht in Unruhe zu setzen,zu beobachten hätte. Was die Belohnung anlangte, soforderte La Fin weiter nichts als seine Begnadigung, unddiese besprach man ibm. In Absicht der zu beobachten-den Vorsichtigkeit aber, um sein Verständniß mir dem Kö-nige Birons Aufmerksamkeit zu entzieh«, ersann er folgen-des. Er schrieb an den Marschall, er habe eine Familien-angelegenheit, die seine Gegenwart bey Hof erfordre. Be-gäbe er sich bey einem so wichtigen Umstande nicht an den-selben, so könne man ein böses Urtheil über die Ursachenfällen, die ihn in der Provinz zurückHielken. Indessen ^

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