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unter der niederdrückenden Last der Abgaben litt. DenBiron bestimmte man zum Kommando der Truppen, dietheils von Spanien gestellt theils in Frankreich errichtetwerden sollten. Ihn, sagten seine Schmeichler zu ihm,müßte man dem Könige entgegen stellen. Eine Idee, dieallein schon fähig war, seine Eitelkeit zu rechen, und ihnseine Pflicht vergessen zu mache». Auch brachten ste ihmbey, daß ein Mann, der den König genöchigt habenwürde, die rechtmäßige Gemahlin auf den Thron zu setzenund den wahren Erben anzuerkennen, sich wenigstens ei-ner Oberherrschaft oder jeder andern Belohnung, die erverlangte, versichert halten müsse. Der Herzog von Bouil.lon war demnach die Seele der Verschwörung, der Grafvon Auvergne, so zu sagen, die Trompete, uns Biron derArm derselben. Einzeln genommen, würde jeder wenig Furchterweckt haben. Aber vereint mit vielen andern, die sichnoch nicht zeigten, konnten sie, wenn sie den König der eineam Hofe, der andre in den Provinzen, und wieder an.dre auf den Granzen angriffen, im Staate sehr gefährlicheBewegungen veranlassen. Diese Bosheit erhielt sich am Hofebeständig wie in einem Vulkan, dessen wahrer Fund ver«borgen blieb. Der König, der gewiß war, daß Projektegemacht würden, ohne genau ihren Zweck und ihre Urhe-ber zu kennen, lebte in Unruhe. Düftesne Canaye, seinGesandter zu Venedig, ein scharfsichtiger und unermüdeterMann, dessen Briefwechsel sich über ganz Italien erstreckte,schrieb ihm: man sähe oft zu Maylanv und Turin Fran-zosen ; diese verhüllten sich in den Schatten des Geheim-nisses, und harten des Nachts häufige Unterredungen mitden Ministern der beyden angeführten Hofe. DüftesneNannte einige, andre bezeichnete er, bemerkte Stunde fürStunde ihre Schritte, beschrieb ste bis-auf ihre KleidungStellung und Geberden. Auch berichtete er, man ver-laumde den König in Italien von seiten seiner Aufführung;verschreie seine Regierung, um über ihn eine Art von Ver-achtung zu verbreiten; setze seine Macht herab, um seineMurten zu überreden, daß er nicht im Stande sey, ihnenim Nothfalle zu helfen, und selbst die Venezianer fingenan, ihrer Anhänglichkeit an Heinrich ohnerachtet, diesenverläumvrischen Reden Gehör zu geben und ein Mißtrauenin Frankreich zu setzen. Doch dem Könige ward durch Ni-kons Unbesonnenheit besser, als durch seine eigne Minister,
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