Druckschrift 
[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
324
Einzelbild herunterladen
 

Z24 -.

1 ^!

daß d' EscureS den Grafen vielleicht noch an Hof bri'n-gen könnte, in welchem Fall Mural Nichts zu thuitzhatte, so befahl ich ihm, indem ich ihm seine Verhak- ^ ^lungsbefehle gab, nicht anders a!S mit d'EscureS ^handeln, und vor jedermann die Rolle, die man ihm- EEbeh dieser Sache habe geben wollen, geheim zu halten, §wenn Man seiner weiter nicht nöchig haben sollte. D'Es« ^eures reiste am 17. August nach Auvergne ab; hießwar schon feine dritte oder vierte Reise dahin. Muratfolgte ihm einige Tage darauf i/it Vollmachten an dieStädte und Landrichter, welche nur an Ort und Stelle AlMAUSgefüllt werden sollten. Unterdessen hatte manBriefedes Grafen mitgetheilt bekommen, worin seine Furchtund Scham so ausgedrückt waren, daß der König wohl ^ ^urcheilen konnte, er würde sich nie entschließen, wiederbey Hof zu erscheinen, und daher für dienlicher hielt/ jss kömdaß d' EscureS sich hüten sollte, im Namen des Königs MMweiter in ihn zu dringen, um ihn nicht noch schüchterner ivnchnZu Wachen. Murat erhielt Befehl, allein zu agirett,

Und d'EscureS, wachsam zu seyn, Um noch vollschndi« »Mtgere Aufklärungen über AuvergneS Gewerbe in Spa« jiiÄtsnien einzuziehen, und wo möglich den Vertrag aufzu- li, jmmfangen, den er bereits mit dem Spanischen SraatSrath Hm, ^gemacht haben mußte» D'EscureS führte dieß mitsolcher Geschicklichkeit aus, daß der Graf gar nichtsdavon merkte, so fein und wachsam er auf die Schritts Mtzdes StckatSrathS war.

Ein kleines Geldgeschäft, daö ew Brüder des Miß-rat mit dem Grafen harre, war der ganz schicklicheVorwand für diesen, um zu ihm zu gehen. Nachdemdieß abgethaN war, sieng der Graf von selbst an, Mu-rat von der Lage seiner Angelegenheiten im Verhältniszu dem Hof zu unterhalten. Det Agent des Königsschien also in seinen eignen Worten Veranlassung gefun-den

l"r slM

ÜP'iW