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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
290
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noch glaube, denen der Vernunft zu folgen. Um mkedich beweisen, ließ sich Heinrich wieder auf einelange Aufzählung der Fehler der Königin ein, welchebeynahe nichts als bloße Wiederholung dessen war, war Djch 1er mir schon von ihrer Lust gesagt hatte, die sie daran ^ Bfinde, ihm durch den Sinn zu fahren und ihn zu är- Mi>gern. Er setzte nur noch hinzu, daß sie stets «inen ,,, s,zl!so starken Haß gegen seine natürliche, vbschon nochvor Ihrer Ankunft in Frankreich geborne, Kinder beyallen Gelegenheiten habe blicken lassen, daß sie ihnsicher nie ablegen wurde. Er verbreitete sich über die ,^A,iwenige Dankbarkeit, die sie stets für seine gute Be«Handlung und seine Aufmerksamkeit gezeigt habe, ihr in ^ ^allen Geldbedürfniffen zuvor zu kommen^ wiewohl erwohl wisse, daß sie es nur empfienge, um es an dieLeonore und deren Mann und an einige andre zu ver-schwenden, die ihr die schlimmsten Anschläge gäben. ,

Er nahm mich zum Zeugen, daß nie eine Königin vonFrankreich so viele Geschenke erhalten habe. Es istwahr, ich war der erste, der sie begünstigte, und ließgewöhnlich durch meine Gemahlin darum anhalten;ich that dich aber einzig in Absicht auf den HauSfrie-den, den man oft durch dich Mittel erkauft, und immerauf Befehl des Königs selbst. So sehr wie er sich ge-gen Conchini und dessen Frau entrüstet^ die er alsSpanische Kreaturen und Spione des Herzogs vonFlorenz behandelte, hätte gewiß niemand gern an derStelle dieser zween Italiener seyn wollen; allein Heimrich ließ es dabey bewenden, sich selbst Vorwürfedarüber zu machen, daß er nicht den Rath befolgthabe, den ich ihm, als die Königin nach Frankreichkam, ertheilte, diese ganze Jraliänische Brut nicht mitihr über die Apenninen zu lassen.

Der