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IahrS die erste Begebenheit, woran der Hof Antheilnahm. Heinrich schien darüber empfindlich gerührt,er rrug deswegen die tiefe Trauer, und ließ sre nicht„ur von seinem ganzen Hof, sondern auch seinem erstenKammerherrn, Obermarschall, dem ganzen Kammer-und Garderobe-Personale, den Pagen, kurz allen, wel«che die Aufwartung hatten, ebenfalls anlegen. Ebendas wurde von der ganzen Hofhaltung der Königinbeobachtet.
Die Frau Herzogin von Bar hatte, als sie Frank-reich verließ, Schulden in Paris hinterlassen, welchenoch nicht bezahlt waren, ohne Zweifel, weil sie durchden Tod übereilt wurde, denn sie hatte von Lothringenaus Schmuck zur Sicherheit und Befriedigung ihrerGläubiger geschickt, welche sowohl auf ihre Häuser alsMeublen und andre Habftligkeitcn Beschlag gelegt hat-ten. Diese Häuser waren ihr Palast in Paris, einHaus zu Fontainebleau und ein andres zu St. Ger-main,, womit ihr der König ein Geschenk gemacht hatte;und unter andern beweglichen Gütern waren in ihrerGalerie, ihrem Zimmer und Cabinettern Gemälde,welche verdienten in den königlichen Häusern ausgestelltzu werden, und welche der König auch dazu zu habenwünschte. Allein man hakte ihm die Schulden der Her-zogin so groß vorgestellt, basi er glaubte, von ihren Wen-deln nichts erwarten zu dürfen, bis jene bezahlt wären,wobey sich aber zeigte,, daß sie nicht über zwanzigtau-fend Pfund betrugen.
Ich arbeitete hierauf auf Befehl Sr Majestät aneinem Jnventarium von den Mobilien und Kostbarkei-ten dieser Fürstin. Außer der verschiedenen Beschaffen-heit der Schulden ugd Effekten wurde diese Untersuchungnoch durch die Erfoderniß erschwert, besonders anzuge-ben, was a» letztem dem Könige von Frankreich und
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