oder de» Eingebungen Cecils, der durch alles möglicheihn zu bewegen suchte, sein Wort zu brechen. Glück-licherweise kamen tausend Dinge dazwischen, welchediesen Herrn gegen diese Versuchung bewahrten, unddie Spanier waren unvorsichtig oder ungeschickt genug,um an dem meisten hievon selbst Schuld zu seyn.
Der spanische Gesandte war kaum in London ange-langt, — denn endlich kam er doch — so erfülltenheimliche Verständnisse, schändliche Ränke, Verdachtund Mißtrauen Hof und Stadt. Dieß versetzte alleAngelegenheiten in einen gewaltsamen Zustand. ErVermehrte die Zahl seiner Kreaturen durch außerordent-liche Geschenke an alle, deren er benöthigt zu seynglaubte. Er suchte mit den Schottischen Truppen zuunterhandeln, um sie für die Spanische Armee stattder Staaten zu werben. Ein entscheidender Streich,den Holland nur dadurch abwmden konnte, daß esdieselbe mit Hülfe seiner Beschützer für sich behielt.Alle diese Schritte des Spaniers, begleitet mit einerMiene von Hoheit und Unabhängigkeit, erbittertenden HÄug um so mehr, da seine natürliche Schwach-heit ihm nicht erlaubte, ihnen dadurch Einhalt zu thun,daß er als Herr darein gesprochen hätte. Er Härtealles darum gegeben, aus dieser Verlegenheit durchdie Abreise des Gesandten herausgesetzt zu werden. Esging noch weiter. Man murmelte von einer Ver-schwörung der Katholiken (;) in England gegen seinePerson. Beaumont hielt diese Beschuldigung immerfür Verläumdung, und jeder, dem die Verhältnissedieses ReligionStheilS zu der Zeit in England genauerbekannt sind, wird in der niederträchtigen Denkungs-art und Schwachheit desselben Gründe genug finden,ihn von dieser Beschuldigung frey zu sprechen.
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