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Denkwürdigkeiten vom folgenden Jahr sehen, daß ichganz richtig gerochen hatte.
Heinrich hatte gewünscht, daß ich auch die Köm-gin von England und ihren Prinzen gewinnen möchte,wie den König Jakob, um die Gesinnungen und Nei-gungen beydcr kennen zu lernen. Allein, da diese Dame,ungeachtet oller Gerüchte von ihrer Annäherung, noch ,immer jenseits in Schottland war, und noch nicht so-bald kommen konnte, so hielt der König diese Absichtnicht für wichtig genug, mich länger in London hinzu-halten, während mehrere andere, beynahe eben so wich-tige Angelegenheiten meine Gegenwart in Paris erfor-derten. Er drang deßwegen zuerst darauf, daß' ich so-bald als möglich zurückkommen sollte. Dieser Befehlkam mir ganz erwünscht. Der Neid siegt immer über disAbwesenden. Ich trug meinem Schwager Vauceles( 2 ) auf, der Königin von England die Briefe IhrerMajestäten, die ich für sie mitgebracht hatte, zu über-bringen, und unterrichtete ihn in allem, was er thunund sagen sollte, um zu erfahren, was der König, die-se Prinzessin betreffend, wissen wollte.
Meine Wunde am Mund brach wieder auf, alsich alles zu meiner Abreise rüstete. Das Fieber, dassie mir verursachte, hielt mich einige Tage zurück, undverhinderte mich selbst, dem König wie gewöhnlich zuschreiben. Sobald ich mich wieder stark genug fühlte,ließ ich den König um meine Abschisdsaudienz bitten,der mir dießmal die Mühe ersparte, bis nach Greenwichzu gehen. Erl ließ mir durch Mylord Oreladoux sagen,daß er selbst nach London kommen, und mich in WA-Münster erwarten wolle. Ich möge so früh kommenals ich wolle, so werde ich ihm bereit finden, mir Au-dienz zu geben, weil er an dem Tage früher auf dieJagd zu gehen gedenke, um, wie er sehr verbindlich1 hin-
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