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Noch war bsy allen diesen Faktionen nichts hell zusehen als Eifersucht und wechselseitiger Haß. Es warunmöglich zu errarhen, welche die Oberhand behalten,und den König auf ihre Seite ziehen würde. DemAnschein nach konnten nur Cabinetsmanner und dieGünstlinge der Kammer sich seine Gunst streitig ma-chen. Die erster?, weil sie es bey ihrer Feinheit undEinsicht meistens besser anzuzreifen wissen, um ihrenHerrn zu gewinnen; die andern weil sie den Vortheil,des vertrauten Umgangs und des Ankheils an den Lust-pactien haben. Allein die Stimmung und die Nei-gungen des Königs waren selbst schon an sich »och nichtbekannt genug. Eine Krone, wie die Englische, konntenoch überdieß allzustarke Veränderungen in jenen be-wirkt haben. Noch konnte man richtig gerachen zu ha-ben nicht sicher seyn.
Was ich zu befürchten hatte, war, daß von allenGesinnungen, die man dem König Jakob bcyzubringensuchte, dis für Frankreich am schwersten Eingang sineden möchte. Er hatte bisher wie die nordischen Mach,te gedacht, welche Oestreich als drey verschiedene Hau-sic betrachten, und es in das Spanische, Teutsche undBurgundischs theilen. Das erste war ihnen als zuübermächtig und allzu unternehmend verhaßt. Dasandere verachteten sie; doch hätten sie gerne gesehen,wenn sie es von der Verbindung mit dem Papst, Spa-nien und den Jesuiten hätten abziehen können. Dasdritte, das für sie nur in der Einbildung vorhandenwar, war so sihr nach ihrem Geschmack, daß sie nichtsgespart haben würden, um es wieder herzustelien, wennsie es nur auch von dem Spanischen und Tatschen In-teresse hätten trennen können, oder wenn wenigstensdiese Mächte Verzicht darauf gethan hätten, irgend et-was von einander zu fordern,
Hs Jakob