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schwinden müßte« Denn so leichtsinnig und unbedacht«sam man uns auch das Volk vorzustellen pflegt, habeich doch erfahren daß e 6 oft in der That ein gewissesAugenmerk faßt, auf welches es mit Wärme oder viel-mehr mit Wuch hinstürzk; daß aber diese gefaßten Ge-sichtspunkte immer ein gewisses Gemeinbestes für dasGanze, nie bloS einen Privatnuhen zum Gegenstandhaben, wie z. B. die Rachgier und andre Leidenschaf-ten eines Einzelnen oder einer geringen Anzahl vonMenschen. Ich wage sogar, zu behaupten, daß hier-jnn der am meisten untrügliche Richter eben die Stim-me des Volks ist. Zufolge dieses Grundsatzes war di«aufrührerische Partey eigentlich nur durch die nachthei-ligen Eindrücke furchtbar, die sie in den Provinzengegen den König und die Regierung zu verbreiten such-ten , und durch ihre Bemühungen Furcht vor Unter-drückung und Sklaverey zu erregen. Da nun dieseEindrücke und Besorgnisse durch die offenbare Erfah-rung des Gegentheils täglich geschwächt wurden, undselbst nicht einmal in die bedeutendsten Statthalterschaf-ten und großen Städte gedrungen waren, so hatte manshöchstens mit einer unbedeutenden schlechten Rotte vonJanhagel und mit unbeträchtlichen Plätzen zu thun, diesich gegen eine königliche Armee nicht 14 Tage würdenhalten können.
Die erste Nachricht von der Krankheit der Köni-gin von Enzelland traf den König noch zu Metz. Ererhielt sie durch den Grafen von Beaumont unfern Ge-sandten am Londner Hof, und beschleunigte deswegenseine Abreise. Auf wiederholte Bitten seiner FrauSchwester kam er von Metz nach Nancy, wo sie einprächtiges Baller für ihn veranstaltet hatte. Er ver-weilte daselbst einige Tage und erwartete in großer Un-ruhe Nachrichten von dem Befinden der Elisabeth, und
erhielt