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wesen wäre, nach Sedan zu gehen, um ihn dort z»erwarten. Da er aber, um die Spanische und Loth-ringische Staaten zu vermeiden, seinen Weg überDeutschland nehmen zu müssen geglaubt habe, so hätteihn dieser Umweg, auf dem er zugleich den Churfür-ssen, seinen Anverwandten und die Churfürsiin, dieer noch gar nicht gesehen habe, besucht hätte, so langeaufgehalten, daß er darüber die Gelegenheit, Se Ma-jestät in Sedan zu empfangen, habe versäumen müssen.Der Brief schloß mit neuen Versicherungen von derTreue des Herzogs, zu deren Beweis der Churfürst dieVerwandtschaft, in welcher sie miteinander stünden,anführre.
Heinrich antwortete auf diesen Brief höflicher, alsder Churfürst erwarten durfte, und versprach, wie erimmer gechan hatte, den Herzog von Bouillon wiederzu begnadigen, allein unter Bedingungen, zu derenAnnahme sich Bouillon zu strafbar fühlte. Wirklich,erhielt auch der König zu eben der Zeit, als ihm Bouil-lon diese neue Versicherungen thun ließ, zu Metz eineNachricht von Heidelberg, welche er mir mittheilte,daß nehmlich ein gewisser du Pleffis - Bellay, Bru-der von dem Hofmeister des jungen Chatillon —- vonla Trimouille an den Herzog von Bouillon mit Schrif-ten abgeschickt worden sey, welche für Se Majestäthöchst wichtig seyn müßten; daß dieser Eilbote, dervon Longjumeau abgegangen wäre, Befehl hätte, durchSedan zu gehen, ohne sich bey jemand zu erkennen zugeben, selbst nicht bey du Maurier; daß er den Rück-weg wieder über Sedan und dann über Paris nehmen,und die Antwort auf seine Aufträge nach Comblar brin-gen sollte, wo er den la Trimouille finden würde. SeMajestät schrieb mir dieß alles so umständlich, in derAbsicht, daß ich, was jedoch nicht mehr möglich war,mit Ravin diesen Eilboten ausheben lassen sollte, nicht
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