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Auf alles dieß begnügte sich Biron zuletzt ganzgleichgültig zu antworten: „Ich habe dem König mit„aller ihm schuldigen Ehrfurcht meine Achtung ge.„macht. Ich habe ihm auf alles, was er mich fragte,„Antwort gegeben. Allein es waren nichts, als alltags„liche Reden und allgemeine Fragen, auch hatte ich,,ihm wirklich nichts anders zu sagen." „Ey, mein„Herr!" versetzte ich, „dieß ist nicht die Art, wie„Sie mit dem Könige umgehen müssen; Sie kennen„sein gütiges Herz: öffnen Sie ihn, das Ihrige, und„sagen Sie ihm, oder mir, wenn Sie lieber wol,„len, alles, so verspreche ich Ihnen, daß Sie beyde,„noch vor der Nacht miteinander zufrieden seyn sollen."„Ich weiß weder dem König, noch Ihnen etwas zu sa«„gen, daö ich gethan habe," erwiederte der Marschall;„allein wenn der König irgend ein Mißtrauen in mich„setzt, oder mit mir über etwas unzufrieden ist, so dür»„fen Sie oder Er es mir frey heraus sagen, was! es„auch immer betreffen mag, und ich werde eben so of-fenherzig antworten." „Ihr Kaltsinn ist gerade das,„was den König am stärksten beleidigt," sagte ich zuihm, voll Begierde, ihn zu retten: „denn andre Par»„tikuloritäten," setzte ich sogleich hinzu, „weiß er.'jNi'chtr„allein lassen Sie Ihr Gewissen selbst Richter über„Ihr Betragen seyn, und handeln Sie so, als wenn„Sie wüßten, wir seyen von allen Ihren auch den„geheimsten Handlungen, Reden und Gedanken unter»„richtet- Denn ich schwöre Ihnen bey meiner Ehre,„daß dieses das rechte Mittel ist, von dem König alles„zu erlangen, was Sie nur immer begehren können.„Ich gebe Ihnen nur den Rath, den ich gemeiniglich„selbst befolge; wenn ich etwa ein Fehlerchen begangen„habe, so klage ich mich selbst vor dem König an, wis„wenn ich ein großes Verbrechen begangen hätte, und„dann thut er, was ich nur will. Nun, bey Gott!"
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