nommeii, die Privilegien der Vicomterie Türenne auf-zuheben, und die Ansprüche des HauseS de la Markauf Sedan an sich zu kaufen. Er habe sich aber be-gnügt, auf dieses Vorgeben, so wie auf alles übrige,die Antwort ^u geben: er glaube überzeugt zu seyn,daß der König, wegen der Verbindlichkeiten, die er zuallen Zeiten gegen die Reformieren gehabt hätte, diesesnicht thun werde. Er endigte damit, daß er den Kö-nig versicherte, wenn auch alles, was man ihm vonEmpörung und bösen Unternehmungen hintcrbrachthätte, so wahr seyn sollte, als er es für falsch halte, sohabe doch er, für seine Person, sich nie irgend in einemPunkt von seiner Pflicht entfernt.
Der König verbarg dem Herzog seine Gedankenüber diese Reden, und machte ihm dagegen einen Vor-schlag, der mit demjenigen überein kam, welchen ihmder Herzog von Evernon von selbst gemacht hatte, weiler ihn dadurch in eine große Verlegenheit zu setzen gewißerwartete. Er sagte dem Herzog, daß Er mit dieserVersicherung zufrieden seyn und kein Mißtrauen habenwürde, wenn derselbe, wie Epernon, die Gefälligkeitgegen ihn haben würde, sich so lange, als dieses Ge-schosst dauern würde, nicht von Hofe zu entfernen.UebrigenS würde er ihn nicht bey sich behalten, ohneihm alle seine Anschläge mitzutheilen, und ihn, wie eres zu wünschen scheine, zu allen Berathschlagungen zuberufen. Er solle selbst sehen, wie sehr der König demVolk die Last der Abgaben zu erleichtern suche, undden Protestanten sowohl, als den Carholiken für dieLauterkeit seiner Absichten ein unverdächtiges Zeugnißoblegen können. Bouillon hielt diesen Streich desKönigs mit einer seltenen Gegenwart des Geistes aus.Er schrie vor Freude und Bewunderung der Gesinnun-gen, die Se. Majestät gegen ihn äußere, laut auf,
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