-er bürgerl. Unruhen in Frankreich, xvn
und Coligliy auf/ und stießet) bey Loudün so naheaneinander, daß weder Fluß noch Graben ihreSchlachtordnungen trennte. Vier Tage bliebensie in dieser Stellung einander gegenüber stehen,ohne etwas entscheidendes zu wagen, weil dieKälte zu streng war. Der zunehmende Frostzwang endlich die Königlichen zuerst zum Aufbruch;die Hugenotten folgten ihrem Beyspiel, und derganze Feldzug endigte sich ohne Entscheidung.
Unterdessen versäumten die letztem nicht in derRuhe der Winterquartiere neue Kräfte zu demfolgenden Feldzug zu sammeln. Sie hatten diseroberten Provinzen glücklich behauptet, und vieleandere Städte des Königreichs erwarteten bloß«inen günstigen Augenblick, um sich laut für sie zuerklären. Ansehnliche Summen wurden aus demVerkauf der Kirchengüter und den Konfiskationengezogen, und von den Provinzen beträchtlicheSteuern erhoben. Mit Hülfe derselben sähe sichder Prinz von Londe in den Stand gefitzt, seineArmee zu verstärken, und in eine blühende Verfasiung zu setzen. Fähige Generale kommandirtensunter ihm und ein tapfrer Adel hatten sich unterseinen Fahnen versammelt. Zugleich waren seineAgenten in England sowohl als in Deutschland ge-schäftig, seine dortigen Bundsgenvssen zu bewaff-nen, und feine Gegner neutral zu erhalten. Esrr. Denkwürdig?. !VB- b gelang