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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
XI
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der bürgrrl. Unruhen in Frankreich, x l

die sie den Gouverneurs der Provinzen ertheikte,arhmetcn diesen Geist. Sie selbst verfolgte jetztdiejenige Partei) unter den Katholischen, die fürDuldung und Frieden gestimmt, und deren Grund-sätze sie in den vorhergehenden Jahren selbst zu denihrigen gemacht harte. Der Kanzler wurde vondem Antheii an der Regierung entfernt, und end-lich gar auf seine Güter verwiesen. Man bezeich-nen seine Anhänger mit dem zweydeutigen Namender Politiker, der aus ihre Gleichgültigkeit ge-gen das Interesse der Kirche anspielte, und denVorwurf enthielt, als ob sie, die Sache Gottesbloß weltlichen Rücksichten aufopferten. DemFanatismus der Geistlichkeit wurde vollkommeneFreyheit gegeben, von Kanzeln, Beichtstühlenund Altären auf die Sektircr loszustürmen; undjedem tollkühnen Schwärmer aus der katholischenKlerisei) war erlaubt, in öffentlichen Reden denFrieden anzugreifen, und die verabscheuungswär-digc Maxime zu predigen, daß man Ketzern keineTreue noch Glauben schuldig sey. Es konntenicht fehlen, daß bey solchen Auffoderungen derblutdürstige Geist des Fanatismus bey dem soleicht entzündbaren Volk der Franzosen nur allzuschnell Feuer fieng, und in die wildesten Bewegun-gen ausbrach. Mißtrauen und Argwohn zerrissendie heiligsten Bande; der Meuchelmord schliffseinen Dolch im Innern der Häuser, und auf dem

Lande