Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
503
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Der Tenor antwortet (aus Gründen, die nicht hierher gehören)sogleich in der Verkehrung, und der Bass ergreift dagegen daszweite Subjekt, während der Spielbass seinen freien Gang unge-stört fortsetzt; diesen lassen wir hier weg.

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Da beide Subjekte festgehalten werden, so ist die Fuge so-gleich eine Doppelfuge geworden. Es wird also hier mit zwei Sub-jekten angefangen und das dritte folgt nach; dies ist der formelleUnterschied im Grundriss des jetzigen vom vorherigen Fugenbau.

Nun nimmt der Diskant das erste Subjekt in ordentlicher Be-wegung und der Tenor das zweite in der Verkehrung, und zwarin der Tonart der Dominante, in die wir oben gelangt waren, undnun erst, da dieser genügt und ein kleinliches Hinundhergehenzwischen Tonika und Dominante vermieden ist, tritt der Alt mitdem ersten Subjekt in der Verkehrung und der Diskant mit demzweiten in ordentlicher Bewegung auf, beide im Hauptton, nach-dem auch die Unterdominante berührt ist, sich feststellend. Noch-mals, mit Berührung der Parallele, nimmt der Tenor das ersteSubjekt in ordentlicher, der Alt das zweite in verkehrter Bewe-gung, endlich der Bass, wiederum die Unterdominante berührend,das erste Subjekt in verkehrter, der Tenor aber das zweite in or-dentlicher Bewegung, und hiermit schliesst die übervollständige undüberreiche Durchführung auf der Haupttonika.

Bis hierher, also den ganzen ersten Theil der Fuge hindurch,haben wir nur zwei Subjekte, also eine Doppelfuge vor uns gehabt.Nun tritt das dritte Subjekt zu den Worten des zweiten auf: