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und die Umkehrung *) würde, — man müsste die letzte Note desGegensatzes ändern — so stehn :
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gleich umständlich würde die Bildung des dritten Salzes gegen denzweiten , und so die ganze Arbeit werden , — und dabei wäre zubesorgen, dass endlich doch der zweistimmige Salz durch Längeermüdend, oder durch das Streben dagegen gespannt und gezwun-gen würde. Allein neuer Anleitung und besondrer Kunst bedarf,wie man sieht, auch die weiteste Arbeit der Art nicht. Seb. Bach**)hat solche Kanons von mehrern Seiten Länge geschrieben; er hatdamit zeigen wollen, wie weit sich ein solcher Satz forltreiben lässt,und ist dabei an keiner Stelle eben ermattet. Aber einen tiefemKunstgehalt haben auch seine Arbeiten dieser Art hei grosser Aus-dehnung uns nicht erschlossen wollen.
Gleichwohl ist es rathsam, sich auch in ihnen zu versuchen,um auch in dieser Form seine Kontrapunktik zu üben. Geräthman bei diesen Uebungen auf eine Stelle, die dem Gegensätze wi-drige Verhältnisse bietet, so muss dieselbe natürlich auch in derersten Stimme berichtigt werden.
Auch auf den Kanon hat man die Formen der Verkehrung,Vergrösserung und Verkleinerung angewendet. Was dar-
*) Sie ist in der Doppeloklave geschehn, weil die Stimmen um mehr alseine Oktave auseinander gehn.
“) ü “ ter den Neuern auch Clementi in seinem Gradus ad Parnassum.
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