gellt zu Anfang seines zweiteu Taktes über eine Oklave auseinan-der; die Folge ist, dass bei der Umkehrung (b) die Stimmen sichan derselben Stelle kreuzen.
Erlaubt man sich dergleichen zu weites Auseinander, so mussman überlegen, ob die nachherige Kreuzung nicht widrig und ver-wirrend wird; hierüber ist schon früher (S. 165) das Nöthigebemerkt worden. Die obige Kreuzung könnte man sich allenfallsgefallen lassen, weil sie sich bald löset und überdem der Gang derAchtelmelodie unzweideutig hervorlrilt. Wollte man aber weitergehen,
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sehen wir einen zweiten, in melodischer Hinsicht untadelhaflenSatz vor uns, dessen Umkehrung bei b bis zum Sinnlosen verwirrterscheint, so klar auch ursprünglich (bei a) die Stimmen auseinan-der traten. Auch die beiden Bach’schen Sätze No. 613 (die übri-gens Bach gar nicht zur Umkehrung bestimmt hat) würden in einemeinzigen Tone,
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(mit d—eis gegen den Einklang d) bei der Umkehrung ineinandergerathen; doch würde ein auf einen kurzen Ton beschränktes Miss-verhältnis zu rasch vorübergehend sein, um sonderliche Beachtungzu verdienen.
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Es ist zu erwägen, ob durch die Umkehrung nicht falsche Fort-schreitungen oder Tonverbindungen in den Satz kommen.
Wir haben schon beiläufig an No. 612 und 613 sehn können,dass durch die Umkehrung aus Terzen Sexten und aus Sexten Ter-Marx, Komp. L. II. 3. Aull. 28