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durch diese Gestaltungen oft kräftig gebildet werden. Auch Bach
jBmolI-Fuge, der in No. 529 mitgetheilt ist. — Bisweilen lässtman auch wohl zuletzt das Thema von allen Stimmen im Einklangund Oktaven vortragen.
Der letzte hier zu ertheilende Rath betrifft
Wenn man zur Ausführung eines hinlänglich geprüften Ent-wurfs geht, so trachte man vor Allem danach, sich Leichtig-keit bei der Arbeit zu erhalten. Man gehe zunächst nur auf daszur Vollständigkeit der Harmonie und zur Vollendung des in jederder Stimmen begonnenen Gesangs Nölhige aus. Findet die Fort-führung einer Stimme im ersten Augenblick eine Schwierigkeit, soverlasse man sie einstweilen, gehe zu einer andern Stimme oderzur nächsten Lücke im Entwurf und kehre später auf den bedenk-lichen Punkt zurück. Oft überwindet man ihn dann leichter; je-denfalls hat man die übrige Arbeit in ungestörter Stimmung,— und wie entscheidend ist dies für das Gelingen jedes Kunst-werks ! — zu Ende gebracht.
Die mehrstimmige, drei- und zweistimmige Fuge.
Wir haben in den vorigen Abschnitten nur die vierstimmige
wickelt hat, gilt ohne Weiteres von allen mehr- oder minderstim-migen Fugen. Es bedarf daher für sie nur weniger Anmerkungenin Bezug auf die Verwendung ihrer Stimmen.
Jede mehr als vierstimmige Fuge wird angelegt und ausgeführt,wie eine vierstimmige.
Allein mit der Zahl der Stimmen wird der Raum für die Un-terbringung des Themas enger. Nehmen wir eins der engstenThemate, jenes in No. 324 aufgewiesene, so kann es in ordent-licher Durchführung und ohne Wiederholung doch nur sechsmalim Umfange der Singstimmeu
verdankt ihr den befriedigenden Abschluss der zuletzt erwähnten
die Methode der Ausarbeitung.
Achter Abschnitt
Fuge vor Augen gehabt. Was sich hinsichts ihrer vor uns ent-
1. Die mehrstimmige Fuge.
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