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er den Hauptton fest; dann verlässt er ihn, um in andre Ton-arten überzugehen; zuletzt kehrt er wieder in den Hauptton zu-rück, um in demselben zu schliessen.
Diese drei Hauptmomente finden auch in der Fuge statt. Ihnengemäss können wir
drei Theile der Fuge
unterscheiden, obgleich keiner von ihnen durch einen förmlichenSchluss und Absatz von dem andern getrennt zu sein braucht.
Der erste Theil enthält, was dfcm Hauptton aDgehört, alsozunächst die erste Durchführung. Wir wissen, dass dieselbe sichin den meisten Fällen der Tonart der Dominante zuwendet und inderselben schliesst; es wird aber von uns abhängen, eine schondagewesene Stimme (nur nicht die zuletzt mit dem Thema einge-tretne, — dies würde einförmig) noch einmal mit dem Themaauf der Tonika des Haupttons aufzuführen. Entweder mit demThema in der letzten, oder mit der wiederholenden Stimme, oder— was das Anjjemessnere scheint -— mit einem Zwischensätzewird der erste Theil der Fuge beschlossen. Hierzu wendet sichnach bekannten Gesetzen die Modulation vom Hauptton ab, undstrebt einem Schluss auf dem nächsten fremden Tone, der Domi-nante, oder in Mollsätzen auch (wenn wir es vorziehen) der Pa-rallele zu.
Allein vor dem wirklichen Schluss, —oder auf dem Schluss ak-kord, — oder, nachdem derselbe kurz angegeben und bevor derSchluss sich in der Empfindung festgesetzt hat, beginnt derzweite Theil. Dies ist der Bewegungstheil. Er enthält alleDurchführungen und Zwischensätze bis zur Rückkehr auf den Haupt-ton. Mit der Dominantenharmonie desselben, oder einem aus ihrentwickelten Orgelpunkte beginnt nun der dritte und letzteTheil, welcher der letzten oder den letzten Durchführungen,Zwischen- oder Nachsätzen im Hauptton gewidmet ist. Auch dieBenutzung der Unterdominanteutonart kann in diesem Theile, wennnicht zu Ende des vorigen, statt haben.
In Hinsicht der Modulation kann nur noch über den zweitenTheil die Frage sein. Hier bieten sich vor Allem die nächstver-wandten Töne als Sitze für Durchführungen an, und nur aus be-sondern Gründen werden wir ihnen fremdere Töne vorziehen, dieder Regel nach eher in den Zwischensätzen beiläufig berührt wer-den mögen. Nur Eins ist hier nächst den bekannten Modulations-gesetzen zu erwägen. — Da nämlich die Tonart der Dominanteschon in den Gefährten der ersten Durchführung aufgetrelen, viel-leicht auch zum Schlüsse des ersten Theils benutzt worden ist: sokönnte diese Richtung der Modulation überladen werden, wennman etwa die nächste Durchführung des zweiten Theils wieder in