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Dass der Alt hier zu Ende des zweiten Takts eine Aenderungerleidet, Tenor und Bass das letzte Glied des Themas weglassen(um zum Schlüsse des Ganzen zu gehn), übrigens in allen diesenBeispielen die Stimmen des Gegensatzes weggelassen sind, ist leichtbemerklich. Ungleich wichtiger aber ist, die ungemeine Bereiche-rung wahrzunehmen, die der Fugenform hier durch Verkehrung zu-wächst; man hat dieser Bereicherung dreifachen Inhalt zu danken:das Thema in ordentlicher Richtung, die Verkehrung, die Vereini-gung beider.
Die technische Ausführung hat wenig Schwierigkeit; man ver-sucht, ob und wo Thema und Verkehrung zu einander treten, obsie dann noch verdoppelt werden können, und nimmt im Entwurfund der Ausführung darauf Rücksicht.
Bei der Verkehrung ist jedoch zu unterscheiden, ob sie einefreie oder strenge sein soll. Ersteres ist sie, wenn nur dieStufenzahl jedes Schrittes, oder doch der meisten und der bedeu-tendem Schritte, letzteres, wenn auch die-Grösse der Stufen nach-geahmt, z. B. eine grosse Terz mit keiner andern, als wieder einergrossen beantwortet wird. Die in No. 524 gezeigte Verkehrungz. B. ist eine freie; sie giebt gleich Anfangs statt einer grossenTerz und Sexte eine kleine Terz und Sexte.
Selten wird die strenge Verkehrung einen wesentlichen Vor-zug vor der freien haben. Kommt es aber darauf an, streng zuverkehren, so zeigt dieses Schema für Gdur und ^moll”),o, d , e, /, g, a, h, c;e, d, c, h, a, g, /, e;
(das leicht in die übrigen Tonarten übertragen wird), auf welchenStufen man die Verkehrung anzufaugen habe, damit sie auch inder Grösse der Schritte dem Thema gleich sei. Beginnt also dasThema in Dur auf der Tonika (c), so muss die Verkehrung aufder höhern Terz (e) anfangen; z. B.
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beginnt das Thema auf der Dominante (§•), so muss die Verkeh-rung auf deren Sekunde (a) einselzen,
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beginnt in Moll das Thema auf der Tonika ( a ), so hebt die Ver-
*) Wird in Moll die siebente Stufe erhöht gesetzt, dann ist obige Formelnicht mehr passend.