es dürfte dann die schon in sich gesättigte Weise bei ununlerbroch-nem Fortschreiten zu breit und lastend werden.
Oder sollen wir dem zweiten Theil einen andern Iiarakter undInhalt in liedmässiger Form geben? Dies könnte nicht füglich einandrer, als ein bewegterer sein; ein solcher würde sich aber inhomophoner Weise wahrscheinlich so viel leichter gestalten, als dererste Theil, dass auch dies uns nicht — oder doch nicht in allenFällen Zusagen könnte.
Hier tritt uns nun das Fugato hülfreich entgegen. Es verei-nigt innere Bewegung der verschiednen Stimmen mit dem ganzenErnst einer strengem Polyphonie in gedrungner Form, kann dieWürde, den Ernst des ersten Theils (wenn diese vorhanden) fest-halten und steigern, und dabei dennoch eine lebhaftere Bewegunganfachen.
In welchem Ton soll das Fugato einsetzen? — Zunächst den-ken wir an den Schluss des ersten Theils; er bezeichnet uns Gdurals Standpunkt oder Anfang des zweiten Theils. Oder ist unsGdur für den ernstem Fortgang zu hell und heiter, so könnte esin Moll verwandelt werden; wir könnten so forlfahren.
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Dass auch ein andrer Ton, z. ß. jGmoll oder i?sdur und überhauptgar viele Weisen möglich gewesen wären, versteht sich.
Wie soll nun endlich das Ganze geschlossen werden?
Das Fugato kann nicht füglich schliessen; denn der erste Theilhat zu viel Bedeutung und Ausdehnung gewonnen, als dass manihn ohne Weiteres bei Seite schieben und vergessen könnte gleicheinem blossen Einleitungssatze. Es muss also nach dem Fugatoder erste Satz ganz oder theilweise wiederkehren und als dritterTheil zum Schlüsse des Ganzen zu Ende geführt werden. Mankönnte vom neunten Takt in No. 483 an so —
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... 8va [,
oder m irgend einer andern Art zu Ende gehen.