X'..-
510
If
kommen müsste, noch macht die langsame Bewegung des Ganzeneine überflüssige Ausdehnung rathsam.
Das dritte Mittel, den Eintritt des Gefährten zu erleich-tern , besteht
in der Abkürzung des letzten Tons des Führers, oderdes ersten Tons des Gefährten;
hier zeigt sich also noch eine Aenderung am Thema, ein Nachtragzu den im fünften Abschnitt erwähnten; allein diese Aenderung istnicht nothwendig und sie ist die leichteste, — nur eine äusserliche,da die Abkürzung des ersten oder letzten Tons nicht einmal denRhythmus des Satzes ■wesentlich ändert.
Die Abkürzung des letzten Tons im Führer haben wir schonmehrmals gesehen. Das Bach’sche Thema No. 435 müsste eigent-lich mit einem Achtel e (dem fünften Achtel im zweiten Takte),das Thema No. 441 mit einem Viertel, das Thema No. 451 eben-falls mit einem Viertel schliessen, weil soviel am ersten Takte fehlt;doch sind alle diese Scblusstöne um die Hälfte verkürzt.
Die Abkürzung des ersten Tons im Gefährten sehen wir hier
angewendet.
Sostenuto.
468
R-
*— ^
-I--T—!—©-1
f
-J-
'-i- J ---*?■■<
i r-i --a a -*r-e. a -
m
:£=$5L
frp-fhä—
1~
-CL
A. I
to*.
-P-P-
-ho-
I
Sie ist nicht eben nöthig, vielleicht nicht einmal dem Karakterdes Satzes entsprechend, wenigstens nicht zu Anfänge des Satzes.Später könnte sie besser an ihrer Stelle sein und gäbe dann *)dem Aufschritle des Gefährten einen lebhaftem Gang. Hätte derFührer auf der Tonika geschlossen, so hätten wir zu der Abkür-zung noch bessern Grund gehabt, weil sonst der Gefährte mit einerleeren Quinte gegen den Bass eingelreten wäre.
Wie soll weiter gegangen werden? —
Wir haben Thema, Beantwortung und Gegensatz und einenin den Hauplton zurückführenden Zwischensatz. Das Nächstlie-gende wäre nun, im folgenden Takte den Alt mit dem Führer und
•) Wir zeigen sie zu Anfang-, weil der Satz nicht weit verfolgt werden soll.