Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
309
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nähme und es schadet nicht, wenn die ersten Entwürfe des An-fängers noch viel unvollständiger ausfallen, sobald nur meistenszwei Stimmen gegen einander gesetzt sind. Indem man so balddiese bald jene Stimme bedenkt, regt man (wie in den Figuralfor-men) sie alle zur Theilnahme an und wird im frischen Vordringenerhalten, ohne die Polvphonie jemals aufzugeben. Dass sich übri-gens zuletzt oft eine Stimme (meist Diskant oder Bass) vorzugs-weise geltend macht, ist schon früher bekannt worden.

Der Zwischensatz No. 465, ist aus dem Gegensatz hervorge-gangen; der letzte Satz, No. 466, ist zunächst eine erweiterteWiederholung des ersten Zwischensatzes, nimmt aber dann bei aauch ein Motiv aus dem Thema auf.

Hätten wir nach dem Tenor den Alt nochmals mit dem Ge-fährten (S. 266) auflühren sollen? Nein; er und der Diskantwären in zu hohe Lagen gekommen.

Hätten wir eine übervollständige Durchführung machen sollen?Wir hätten nach dem Diskant nochmals den Bass mit dem Gefähr-ten aufführen, statt No. 466 so

fortgehen können. Allein das Thema erscheint weder so bedeu-tend, dass man gedrungen wäre, es möglichst oft zu bringen, nochist es so kurz, dass man ihm durch öftere Wiederholung zu Hülfe

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