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Orgelstücken) so wie bei andern Tonsetzern bisweilen sehr ausge-dehnte Fugenthemate (nur dies eine tonreiche von Bach ')
sei als Beispiel angeführt) , ohne dass man sie irgend zu lang ge-dehnt, oder durch ihre Länge zur Fngenarbeit ungeeignet nennenkönnte; dies wäre nur der Fall, wenn sie Ueberfliissiges, nämlichetwas nicht zum Ausdruck des eigentlichen Hauptgedankens Gehö-riges enthielten.
Der Anfänger in der Fugenkunst thut übrigens wohl, sichnicht auf sehr grosse Themate einzulassen, selbst wenn sie wohl-gebildet sind, noch weniger aber sich absichtlich sehr kleine (wiez. B. No. 323) zu wählen oder zu bilden, da diese wieder, wennnicht das Ganze eng und dürftig ausfallen soll, eine Kunst und ei-nen Reichthum der Behandlung fodern, deren er noch nicht sichersein kann.
2. Umfang des Themas.
Das Thema soll in allen Stimmen, also auch in den Miltelslim-men auftreten. Daher ist es rathsam, ihm keinen zu weitenUmfang und besonders keine zu weit greifende Intervalle(Dezimen u. s. w.) ohne triftigen Grund zu geben; damit nicht,wenn es in Mittelstimmen erscheint, die andern Stimmen zu weitauseinander gehalten, oder genötbigt werden, sich dem weit auf-und abwärts schreitenden Thema anzuschliessen. Dieser Satz
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würde zu einem Fugenthema allenfalls geeignet sein, wenn er nichtdurch seine weiten Intervalle unbequem wäre für die Stellung inMittelstimmen. Entweder würden die äussern Stimmen zu weitgetrennt,
*) Aus der vom Verf. bei Breitkopf und Härtel herausgegebnen Sammlungvon Orgelstücken.