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zu entgehen. Dass aber jetzt die Modulation zweimal zwischenHauptton und Tonika hin und her geht, ist schon an sich (Th. I,S. 230) nicht haltungsvoll und kräftig zu nennen und wirkt um sobeunruhigender, je plötzlicher die Modulationen hin und her geschehn.An diesem Fehler leidet unstreitig der Satz No. 314, der sich inmodulatorischer Beziehung ruhiger und darum besser so
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gestaltet hätte. — Man bemerke, dass sich hiermit die Durchfüh-rung deutlich in zwei Partien auseinandersetzt; und in der Thatsind diese ohnehin schon begründet gewesen, da die dritte undvierte Stimme das Thema in denselben Verhältnissen (als Führerund Gefährte, in Hauptton und Dominante) wiederbringen, in denendie ersten es gebracht hatten, in so fern also jedes Stimmpaar imWesentlichen denselben Inhalt hat.
Hiermit ist, — ehe wir noch weiter eindringen, — so vielfestgestellt, dass jedes Thema mehrere Durchführungen zulässt, von,denen möglicher Weise jede ihren Werth haben kann. Es folgtaber weiter daraus, dass sich mehrere solche Durchführungen zueinem grossem Ganzen müssen verknüpfen lassen, indem entwederunausgesetzt eine auf die andre folgt, oder zwischen ihnen — undinnerhalb einer auch Partien erscheinen, in denen das Thema nichtauftritt, die also nicht Durchführung sind, sondernZwischensätze
heissen. Einen solchen Zwischensatz haben wir im dritten Taklevon 316 gesehu; ein zweiter hat Takt 6 daselbst begonnen. Esist klar, dass auch Zwischensätze von mannigfachem Inhalt undvielerlei Gestaltungen möglich sind.
Stellen wir uns nun vor, dass in einer Komposition mehrereDurchführungen und Zwischensätze sich vereinen, so ist es zwar