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Vergleicht man sie mit der selbständigen Figuration, so siehtman, dass zunächst der ganze Fortschritt und Unterschied darinbesteht, dass die Fugenform ein bestimmt in sich selbst abgeschlos-senes Thema an der Stelle des unbestimmtem und weniger festhal-tenden Figuralsalzes ergreift. Aber dieser scheinbar geringeUnterschied ist ein entscheidender. Denn nun hat die fürsich allein lockre und leicht unstät umherschweifende Figurationeinen Kern gewonnen, der ihr ganzes Wesen und ihren Ent-wickelungsgang bestimmt, und ihr einen innern Anhalt giebt,wie sie vordem an dem Cantus firmus einen äussern halte.
Zweierlei wissen wir nun von der Fugenform. Sie soll einThema enthalten und dieses Thema durchführen.
Das Thema soll aus einer Stimme in die andre übergehen,muss also zuerst in einer einzigen Stimme auftreten und schonhier befriedigen. Es muss also
sehen wir einen solchen Satz vor uns, der — wie gering er auchsei — doch möglicherweise als Fugenthema dienen kann. Dennman sieht, dass er rhythmisch und melodisch ziemlich befriedigendabschliesst; wenn auch nicht mit der Tonika, so erlaubt er doch,mit Dominantakkord und tonischem Dreiklange zu enden.
Demnächst kam’ es nun auf die Durchführung dieses The-mas durch die Stimmen an. Wenn eine zweite Stimme das vonder vorangehenden ersten Stimme vorgetragne Thema wiederholt,so sagt man:
sie; das Thema selbst heisst in der antwortenden Stimme
Erster Abschnitt.
Allgemeiner Anblick der Fugenform.
1) einstimmig, und
2) ein Satz oder eine Periode
sein. Hier
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sie antworte
der ersten Stimme, oder (S. 201)
beantworte
die Antwort.
Wie soll nun geantwortet werden?
im mittelalterigen Latein aber ,.Folge“, namentlich Jagdfolge oder Verfolgung,in Anwendung auf Musik also mehrere einander (mit dem Thema) folgendeoder verfolgende Stimmen.