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kauft wird durch ein Nachlassen von dem strengem Halten an einemHauptsalze, dass der Zusammenhang loser, die Einheit des Ganzenbesonders durch das Zurückkommen auf den Hauptsatz, die Ent-wickelung aus demselben und durch folgerichtige Modulation erhal-ten wird. Ein Bestimmteres lässt sich für eine Form nicht ange-ben, deren Wesen eben in der grossem Ungebundenheit beruht.Aber eben desswegen bedarf sie auch keines eigentlichen Studiums.Hat man sich in den festem Formen geübt und seinen Formsinngestärkt, so mag man sich gelegentlich einmal gehen lassen inweiterer, ungebundnerer Ausführung. Es werden da keine wesent-lichen, und bald gar keine Missgriffe zu besorgen sein; allein eswird auch kein bestimmt karakterisirter Erfolg kommen. Sätzedieser Art sind ein Ergehen, ein Spiel der Stimmen mitTongebilden, deren keines Wichtigkeit und Interesse genughat, sich der Herrschaft zu bemächtigen. —
Eine Erweiterung andrer Art, die im Wesentlichen mit unsernersten Versuchen, No. 276 u. f. übereinkommt, ist die Vermischungpolyphoner und homophoner Anwendnng des Nachahmungsmotivs.Auch hier kann ein einziges Beispiel' statt aller Anweisung dienen;wir heben es aus Seb. Bach’s wohllemperirtem Klavier *) heraus.Das Cfomoll-Präludium des ersten Theils beginnt so:
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=iAüS7
Der Satz a der Oberstimme wird bei b von einer Mittelslimmestreng nachgeahmt, dann von Ober- und Milteistimme nochmals
*) Wena hier und besonders in dea folgenden Abtheilungen sehr häufig aufdiese Sammlung Bezug genommen wird, während man auch aus andern Meisterwer-ken treffende Beispiele entlehnen könnte: so geschieht es, weil nicht jeder Mu-sikstudierende Zugang zu einer reichern Bibliothek hat, jenes Werk aber einesder wenigen ist, die jeder Musiker durchaus besitzen sollte, da unsre Litte-ratur keine zweite Sammlung besitzt, die den Vergleich mit ihr aushielte.