Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
201
Einzelbild herunterladen
 

201

haben wir drei Aufänge strenger Nachahmung vor uns; die beidenHalbtöne ab und auf zu Anfänge, die grosse Quarte, die kleineSexte, kurz der ganze Inhalt des zur Nachahmung bestimmten,mit -f- bezeicbneten Satzes wird von der zweiten Stimme genauwiedergegeben. Freier Nachahmung sind natürlich sehr viele Fällevon jedem Satze möglich; man kann bald mehr, bald wenigerSchritte verändern, und die Abweichungen können bald mehr baldweniger bedeutend sein. Hier

266

a.

Eg

Ö

1 ).

fibi-

«-

JUL

sehen wir bei a eine ziemlich genaue Nachahmung des mit -J- be-zeichneten Sätzchens; nur die kleine Sexte ist zur grossen gewor-den, oder um den Kunstausdruck zu gebrauchen durch einegrosse Sexte beantwortet, so wie der darauf folgende Halbloudurch einen ganzen Ton. Die zweite Nachahmung, b, ist vielfreier; die beiden Halbtöne zu Anfang sind in der nachahmendenStimme Ganztöne geworden, die Quart eine Terz u. s. w.

3. Stufe der Nachahmung.

Die nachahmende Stimme kann auf derselben Stufe und in der-selben Oktave, das heisst: im Einklänge (No. 265, a), oder aufderselben Stufe in einer andern Oktave (z. B. No. 265, b in dertiefem Oktave), oder auf irgend einem höhern oder tiefem Intervall,z. B. auf der untern (unter dem Anfang der vorangehenden Stimmeliegenden) Quarte, wie in No. 265, c, oder auf der untern Sekunde,wie in No. 266, a, oder Unterquinl'e, wie in No. 266, b, auftreten.Ahmt mehr als eine Stimme nach, so kann die eine auf dieser,die andre auf einer andern Stufe einsetzen. Hier z. B.