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Zwar ist uns diese Oklavenstellung schon in No. 198 nichterwünscht geralben; aber hier haben wir bessre Hoffnung, dawir uns lebhafter bewegen, das Motiv rasch abrollt und unsüber die Monotonie leichter hinwegbringt. Es mag wenigstens ver-sucht sein.
Warum haben wir den Alt so, wie oben geschehen, fortge-führt? — Es ist der aus No. 205, nur leichter rhythmisirt; derTenor ahmt nach und so vollendet sich der erste Wurf in demersten Takte.
Woher nun das Weitre? — Eben weil wir nicht weiter wuss-ten, blieb der letzte Ton der Oberstimme stehen, ward zum Vor-halt und musste sich auflösen. Dies geschah mit einem Theil desHauptmotivs (a), das als Nebenmotiv weiter benutzt wird.
Allein bei alle dem sind wir durch die Oktavlage, die wir ge-wählt und festgehalten, für den heitern Sinn des Chorals zu tiefgerathcn (wie in No. 198 zu hoch) und müssen umleuken. Diesthut der Alt in entschiedner Weise, der Tenor noch stärker, indemer eine Dezime hinauf in die interessante Septime steigt (milderwäre dieser Gang
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für ihn gewesen) und so wieder in die Tonika lenkt. Da im letz-ten Takte diese Septime wiederkehrt und schon Bass und Tenorzusammenlreten, so scheint der Satz sich bald abschliessen zuwollen. flEr wird also entweder in den Cantus firmus führen,z. B. so —
Marx, Komp. L. II. 3. Aufl.
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