So gering dasselbe ist, so oft es auch schon zu ähnlichen Auf-gaben benutzt worden: so kann es doch bei zweckmässiger Be-handlung zu reichen Resultaten führen, wiewohl wir hier uns mitden nächstliegenden begnügen werden.
Ueberlegen w'ir vorerst, was nach frühem Anleitungen mitdiesem Motiv begonnen werden kann. Wir können es au dersel-ben Stelle, oder auf- oder abwärts (a) in einer Stimme wieder-holen, sein wirksamstes Intervall (den Terzenschritt) verengern (b)und erweitern (c). verkehren (d), blos an der schnellen Bewegungfesthalten (e), also streng genommen das Motiv verlassen u. s. w.
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Auch in grösserer oder kleinerer Notengeltung oder mit Pausenunterbrochen könnten wir es darslellen. Allein in seiner ursprüng-lichen Grösse füllt es einen Takttheil; wir können also zu jedemTakttheil und Akkorde das Motiv neu und vollständig einführen,und diesen Vorlheil wollen wir festhalten. Endlich können wiralles dies in jeder unsrer Figuraistimmen abwechselnd, oder auchin zweien oder allen gleichzeitig anwenden.
Jetzt beginnen wir die Arbeit. Das Motiv führt diatonischeinen Schritt abwärts, wird also da, wo eine Stimme ebenfalls sofortschreitet, am folgerichtigsten erscheinen. Wir stellen es daherzuerst in den Alt.
Wie sollen wir nun fortfahren? Wir wissen nur von No. 136her die Harmonie voraus (wenn wir sie nicht verändern wollen)und haben die Absicht,, das Motiv wieder zu bringen, zunächst so,wie es in No. 137, b gebildet ist, oder in einer der Verwandlun-gen aus No. 138.
In welcher Stimme kann das Motiv auftreten? Im Alt nicht;denn der bleibt auf derselben Tonstufe, das Motiv aber führt eineStufe weiter (und zwar abwärts) und würde in seinem Fortschrittegelähmt erscheinen, wollten wir es wie hier bei a,