Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
111
Einzelbild herunterladen
 

HL

!>«»

i,

h

^ Ptil«,

>»:>,tz

'»kWislle WTiNi

IW«

ikts:«W««

giEü!

,NM«^

W z'tlsDj»!

'

E

Mnschen war aber dieser HeldeNmuth nicht einmalein Verdienst. Wenn man bedachte, daß sein Geitzund seine Herrschsucht die ganze neue Weit mit demBlut ihrer unglücklichen Einwohner erfüllt, und überseine eignen Unttrthaucn, wenn er ihnen auch das Le»Len ließ/ doch eben so barbarische Geivaltthatigkeirertauögeübt hatten; so sah man in den faulen Geschwü-ren , die seinen ganzen Leib bedeckten, nicht so wohleinen natürlichen Zufall, als vielmehr eine Wirkungder göttlichen Rache. Er hinterließ ein Testament,welches mir ein zu merkwürdiges Stück scheint, nmes mit Stillschweigen zu übergehn. Man weiß nichtgenau , ob er eö während seiner Krankheit dierirte, oberes eigenhändig dem Kronprinzen übergab, oder obman es nach seinem Tode nebst andern geheimen Pa-pieren in der Kiste fand, welche er seinem GünstlingDom Christoph von Morä anvercrauet hatte. Aberdieser, an sich gleichgültige Umstand ist auch in Anse-hung der Aechtheit dieses Stücks, welche durch eineMenge anderer Stellen bewiesen ist, nicht von Wich-tigkeit. Meine Abschrift erhielt ich durch dieselbe Hand,woher der König die seinige bekam. Zakob Bongarö,unser Agent bcy den deutschen Protestanten , schicktesie mir; er hatte sie von dem Landgrafen von Hessen,und dieser von den Städten Venedig und Genua.Sie stimmt in allen Stücken so genau mit den andernübebein, die an verschiednen Lhrten verbreitet wurden,daß dadurch jeder Zweifel wegfällt, als wäre sie vor*den Feinden Sr. katholischen Majestät untergescho-ben (17).

Philipp fängt das Testament mit einem auftichrtigen Gesiändniß aller Fehler, die er begangen hat, au.Als den größten nennt er jene Chimäre einer allgemei-nen Monarchie, wovon ex seinen Nachfolger durch sei»

eignes