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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
108
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bergen suchen. Zween Tage nachher, da der Königim Skaatsrath zugegen war, las ich meine Aufsätzeabermals vor. Er fragte die Andern, was sie davonhalten. Sie gestanden, daß meine Angaben richtigwärm, und daß ich für einen Mann vom Kriegsstan-de mich schnell genug in Staatssachen hätte sinkenlernen. Ich weiß nicht, ob sie an der Verläumdungschuld waren , welche damals auögesprengt wurde, alsließe ich durch Du-Luat (14) ein Buch schreiben,worin ich, unter dem Vorwand, neue Ideen überdie Finanzen zu geben, ohne Barmherzigkeit undSchonung übel von den besten Dienern deS Königsredete. Er versicherte mich hingegen, meine Neidermöchten thun, was sie wollten, so würden sie nieseine Freundschaft für mich ändern. In der That be-handelte er mich auch von dieser Zeit an so, daß ichin ihm nicht einen Herrn sondern meinen Freund zusehen glaubte. Eö konnte mir keine Freude und keinKummer begegnen, an dem er nicht lebhaften Antheilgenommen hatte.

Es wäre zwiefache Undankbarkeit, wenn ich ver-schwiege, was ich dem König in Ansehung der Finan-zen schuldig bin. Nicht genug, daß er mich stand-haft in allen meinen Handlungen unterstützte, — sowie bey der Gelegenheit, als der Prevut und die Eche-rins von Paris sich weigerten mir ihre Register mitzu«theilen, unter dem Vorwand, daß sie mit dem Finanz-rath nichts gemein hätten, —daß er meinen Wünschenzuvorkam und mit Güte mich tröstete, wenn mich Wi-derwärtigkeiten hinderten, wobey er mir gewöhnlich sichselbst zumBeyspiel anführte; so sind auch seineKennt-niste und sein Rath bey allem waö auf die FinanzenBeziehung hatte, mir oft von so großen Nutzen gewe-sen , daß ich gern gestehe, ich würde ohne ihn verge«