reich, welche sie zur Erhebung der Abgaben brauch-ten, zogen davon beynahe zweyrnal so viel, als dieSumme, welche sie bezahlten. Weil aber diese Gerneralpächter wieder an andere verpachteten, so vermehr-te diese Reihe von Asterpachten , die bis ins Unendli-che gicng, auch die Unkosten bis inö Unendliche, unddiente zu weiter nichts, als eine Menge Menschen,die es durch keine Arbeit verdienten, im größten Ueberrfinß zu erhalten. Von ihnen bereicherten sich erst dieMitglieder des FinanzrakhS, dann ihre Pächter, unddann nach Verhältnis; die ganze Reihe der klebrigen,welche über die Geheimnisse, in welche sie eingeweihtwaren, das tiefste Stillschweigen beobachteten.
Ich war außer mir kür Freude über diese Ent-deckung, die ich dem König mittheilte. Mit seinemAnsehen ausgerüstet, legte ich Arrest aus alle die Gel-der von den Steuern, dir auf außerordentliche AuS-schreiben bezahlt waren. Ohne auf diese zu achten, be-fahl ich den Einnehmern, von diesen Geldern so gutals von den andern Rechnung abzulegen, und sie so-gleich baar einzuschicken. Alle Afterpachten hob ich,für immer auf, und verordnet?, Paß künftig jederTheil nur Einen Pachter und Einen Einnehmer habensollte. Auch hierüber gab es noch großes Geschrey;aber die gescheidesten unter den Pächtern waren so klugzu bedenken, daß ihnen ihre Klagen weiter nichts hel-fen würden, als sich auszuzeichnen, und da die Stel-len durch Abschaffung eines Theils der Kontrahirendenseltner werden mußten, so eilten sie zu mir, aus Furchtniüffig übrig zu bleiben, begnügten sich mit einem mä«ßigern< Gewinst, und nahmen auf eigene Rechnungihre Pachtungen wieder, mit dem Unterschied, daßder König jetzt die Vortheile zog , die sie genossen hat-»ten, weil die Pachtgelder verdoppelt wurden.
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So