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[3] (1792) (1792)
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seyn, wenn alle diese besondern Zweige abgehanbeltwerden.

Hier öfnete sich ein schönes Feld für die Arbei-ten eines Dberaufsehers der Finanzen; aber wo sollteeranfangen? Die ungeheure Größe der Staatsschul-den machte noch eige Vermehrung der Abgaben noch,wenoig. Noch, dringender forderte das allgemeineElend, eine Verminderung derselben; und alles ge-nau überlegt fand ich , daß es selbst der Vortheil desKönigs war, das Geschrey des öffentlichen Elendeszu ersticken. In der Thal ist es auch unmöglich sich^inen Begrif von dem erbärmlichen Zustande der Pro-vinzen zu machen, besonders von Provence, Dau-phine, Languedoc und Guienne, welche völlig von denKriegen und Gewalcehätigkeiten erschöpft waren, denensie so lange zum blutigen Schauplatz gedient hatten.Ich erließ dem ganzen Königreich den Rest der nochnicht bezahlten Auslagen von 1596; eine Handlung,wozu mich die Noch eben so sehr, als Mitleid undGerechtigkeit drang. Dieses Geschenk, durch welchesLas Volk zu Arhem kommen konnte, kostete dem Kö-nig 2d Millionen; aber es erleichterte auch die Be-zahlung auf das folgende Jahr, welche sonst unmög-lich gewesen wäre.

Außer dieser Erleichterung suchte ich das Landvolknoch auf alle Art zu unterstützen denn ich war festüberzeugt, daß es nicht durch die Summen von zoMillionen, die man alle Jahre in einem so reichen undso ausgedehnten Lande als Frankreich erhob, in denelenden Zustand, worin ich eS sähe, versetzt seyn konnte.Nothwendig ryußten die Summen, welche durch dieArt der Erhebung und die Unkosten erpreßt wurden,«noch bey weitem die Gelder übersteigen, welche in die' königlichen Kaffen kamen» Ich unternahm diese un-geheure