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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
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baß man vor der ungeheuren Anzahl von Offizieren,von Beamten bey der Polizey, den Finanzen, denGerichten und dem königlichen Hause, die entweder vondein Staat oder aus des Königs Kasse besoldet wurden,weiter nichts wußte, als daß ihre Anzahl in der Thatunendlich wäre; und daß man erst anfangen kyußte, ih-re Namen aufzusuchen und in ein großes Register ein-zutragen, um nachher eine Menge davon ausstrei-chen zu können.

Die Kriegsangelegenheircn waren noch weit ärgerdurch einander geworfen. Um hier Ordnung zu ma-chen , war cs nicht genug, einen Theil der Truppenabzudanken, wie man sich vielleicht einbildek. Es ge-hörte eine genaue Kennmiß aller Städte und festenPlätze dazu,, von denen aber die meisten dem gänzlichenVerfall so nahe waren, daß sowohl aus dieser Ursach, -als auch um die Menge der Besatzungen zu vermindern,die Frankreich unterhält, es nöthig war, die am we-nigsten nutzbaren zu schleifen. Dieses konnte aber nichteher geschehen als nach dem Tode ihrer Gouverneurs,die man ohne Gefahr ihrer Vestungen nicht harre be-rauben dürfen.

Das Seewesen allein konnte einen Ministerganzallein viele Jahre hintereinander beschäftigen. DieserTheil der Staatsverwaltung , der so großen und an-haltenden Fleiß erfordert, kann nie einen schleunigenErfolg haben. Das Seewesen gedeihet nur durch denWohlstand und den Glanz, die ein Land durch dauer-haften Frieden und eine gute Regierung erhält. Manmacht sich keinen Begriff, wie sehr die Marine undder HMdel, der davon abhängt, in Frankreich ver-gessen waren. Der König beschloß mit mir, daß manhierbey mit den allerersten Grundlagen den Anfang ma-chen