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halt tze düs Publikum von meinen persönlichen Anlagen zulch, unterrichten, auch das Bild vollenden, indem ich mei-tw> ne täglichen Beschäftigungen, und meine ganze Lebens«isoj. seitdem ich in öffentlichen Aemtern stehe, erzähle.Nil« Es ist hier dbr Ort, wo dieses am schicklichsten gesche-MAs hen kann, ob ich gleich, um alles auf einmal zu sa-gen, mich so darstellen muß, als wäre ich schon mitallen den Würden bekleidet gewesen, die ich erst nach«^ her erhielt. An jedem der sechs Werktage in der Wo«Oe wurde eine Rathöversammlung gehalten. Die er«sie und wichtigste von allen war die, welche der StaatS-und Finanzrath hieß, dieser nahm allein den Dienstag,Donnerstag und Sonnabend weg, wo jedesmal zwey«, Sitzungen gehalten wurden, die eine den Vormittag,^ die andre den Nachmittag. Der König wardasHaupk^desselben, und wohnce ihm regelmäßig bey. DiePrin-U zen, die Herzoge und Pairö, die hohen Kronbedien-^ ^ ten, die Ritter der königlichen Orden und die, welchender König Anwartschaften gegeben hatte, hakten Sitz^ und Stimme darinli. Man nahm hier alle Arten von' Bittschriften, über welchen Gegenstand sie auch seyn"v mochten, an und untersuchte sie; vorzüglich aber beschäf«^ tigte man sich mit denen, welche Staatöpensionen betra-fe«/ und man hatte angefangen, diese mit so vielSorgfalt und Genauigkeit abzuzahlen, daß sie bald" ^ allen andern Arten von Gütern, und selbst liegenden, Gründen vorgezogen wurden. An den drey übrigenTagen derWoche wurden eben auch früh und AbendsRathsversammlungen gehalten, weiche man Ausschüssenannte, und die aus einer gewissen Anzahl besondrerRäche bestanden. Hier untersuchte man, was sürje«des dieser Kollegien gehörte; entstanden StreitigkeitenK' darinn , so wurden sie vor die Tribunäle gebracht, diedas Recht hatten, darüber zu entscheiden, und man sorgte,^ daß sie schnell und unparreyisch Recht sprechen mußten./ F 3 i2ch