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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
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inen, und auch dem Pabst so vorgestellt haken. Da -ich nachher erwog, daß kein Unterschied der Religionenjjll wichen Ausfällen berechtigen kann, ließ ich alle die-se Inschriften auslöschen.

Lange schon hatte ich gewünscht, des Friedens inRuhe genießen zu tonnen, um endlich die Finanzge-schäfte gründlich zu Stande zu bringen. Alles, wasich bisher hatte rhun können, schränkte sich darauf ein,das Uebel zu lindern. Weit entfernt, ihm an die Wur-zel zu kommen, und es einmal für allemal auszurokten,Hieß es bey den verschiednen Bedürfnissen des Staats,welche während des Krieges immer eins auf das andrefolgten, schon etwas großes, den Finanzen nur so vor- ,zustehen, daß die Unordnung nicht noch vermehrt wur-de. Es ist wahr, wenn man die Sache genau betrach-tete, so schienen sie an völlig unheilbaren Wunden zuleiden, und gehörte schon unüberwindliche Geduldund Much dazu, diese nur zu untersuchen. Der ersteAmblick zeigte Nichts. als allgemeinen Miskredit, ei-nige hundert Millionen, die der königliche Schatz schul-dig war, ganz und gar keine Hülföquellen, einen höch-sten Grad dcö Elends und nahen gänzlichen Umsturz.Aber dieser verzweifelte Zustand selbst machte es um sodringender keinen Augenblick zu verlieren, um dies gro-ße Werk anzufangen, so lange die Bequemlichkeit deräussern Verhältnisse wenigstens noch den Schein einesmöglichen guten Erfolgs übrig ließen. Alles war ru-hig, die Truppen, welche unterhalten wurden, ansehn-lich vermindert, und der größte Theil der übrigen Kriegs-Unkosten harre aufgehörk. Der Staatsrath harre end-lich die vergebliche Mühe, mir die Kenntniß der öf-fentlichen Angelegenheiten zu entziehen, aufgegeben,und ich be ielk sie fast allein unrerHänden. Diese Herrenließen sich kaum mehr herab zu den Versammlungen

zu